Es werde Licht! - ja ne, ist klar. Hier jedenfalls nicht.
Ich habe mir ja ein Licht für mein Fahrrad gekauft, an dem ich sehr viel herumgewerkelt habe, bis ich es endlich geschafft habe, das Glühbirne samt Plastikschutz mit einem Messer runterzuhebeln. Dieses Licht habe ich dann mehr oder minder in der Hand gehalten auf der Fahrt zum rettenden Pärchen, denen ich noch nichts von ihrem Glück mitgeteilt hatte. Das war auch besser so, denn das Licht überlebte die Fahrt nicht. Ich fuhr beim zweiten Mal, als es runterfiel direkt drüber. Krach, bumm, peng, das wars. Der Mann, der mich retten sollte, zeigte mir freundlicher Weise trotzdem, wie ich das Licht angebracht hätte, wenn es noch existieren würde. Noch nicht ganz entmutigt bin ich also am Folgetag wieder in den Laden und habe mir noch ein Licht geholt (preislich lag ich jetzt beim halben Fahrradkaufspreis mit 2 Lichtern). Anstatt einem Messer holte ich mir diesmal einen Schraubenzieher, flach, damit ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen konnte. Die Klappe schlug auch zu und das erste Plastikschutzteil flog direkt in meinen Tee, das zweite landete irgendwo auf dem Fußboden und die Lampe war immer noch nicht zu öffnen. Nach etwas weiterer Gewaltanwendung, nicht ohne hin und wieder zu fluchen, habe ich dieses (...) Licht dann aufbekommen und mit Batterien befüllt. Tja, nur ging diese zweite Licht dann nicht mehr bündig zu und leuchtete dadurch nur dann, wenn man per Druck alles zusammen hielt.
Da ich mich weigere mir noch ein Licht zu kaufen, versuche ich es morgen bei meinen Eltern mal mit Paketband... habe ich erwähnt, dass Fahrräder und ich kein besonders gutes Verhältnis zueinander haben?
vor 7 Jahren
1 Kommentar:
Was ist aus Deinem Licht jetzt geworden?
LG
sonia
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