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Dienstag, 5. April 2011

Wir werden dann mal seriös

Wenn mein Papa von einer Geschäftsreise nach Hause kam, dann war das für mich etwas sehr erfreuliches, da er mir meistens etwas mitgebracht hat, von diesen Reisen. Aus Schweden meistens Elchsocken oder ein Plüschelch, aus Italien mal kleine Parfumflakons oder innerhalb von Deutschland auch mal ein Poster von "Susi und Strolch" um das er gebeten hat, als er es in einem Lokal gesehen hatte. Zwischendurch gab es auch mal nichts, aber das machte die Mitbringsel umso besonderer.

Was eine Geschäftsreise bedeutet war mir nicht wirklich klar, auch wenn wir manchmal mitdurften. Wieso zu einem Geschäftspartner oder einem Kurs reisen? Es gab schon damals Telefone und sogar Internet!

Heute darf ich - nicht zum ersten Mal - auch eine Geschäftsreise antreten, sogar auf Einladung. Ich fühle mich geehrt, gehe meinen Vortrag auf der Zugreise sicher noch einige Male durch, bin aber prinzipiell meiner Sache sicher und freue mich auf den Vorabend bei meiner Freundin Steffi. Morgen ist dann wieder Abreise, auch ganz geschäftsfrauisch.

Meine Kleidung für den Vortrag liegt schon (das Wort ist etwas ungünstig gewählt, da ich vorhin erst gepackt habe... allerdings wusste ich schon vor 2 Monaten was ich tragen würde) im Koffer, Catsitting ist organisiert, bald geht es los. Als Kind hätte ich mir wohl nie erträumen lassen, dass ich jemals so eine Reise antreten werde (ehrlich gesagt hätte ich das auch noch als Studienanfänger bezweifelt) und daher möche ich diese auch hiermit festhalten, sie emotional für mich ausfüllen und genießen.. bevor - ja, so ist wohl die Realität - diese Art von Reisen für mich etwas Normales oder gar Aufwendiges wird.

Ich zelebriere also diesen Tag, feiere mich ein wenig selbst (auf der Rückreise noch ein wenig mehr, da der Vortrag dann hinter mir liegt) und bringe - aus Mangel von Nachwuchs - vielleicht mir selbst ein paar Elchsocken mit ;-)

Sonntag, 13. Dezember 2009

Umzug vor Weihnachten

Hallo ihr Lieben,

ist mal wieder ganz schön viel Zeit verstrichen seit meinem letzten Bericht. Wie es mir zur Zeit geht? Puh, ich bin ganz schön erledigt, aber die Sachen laufen so wie sie sollen und das ist ein gutes Gefühl. Freitag war der große Workshop, den ich mit einem Kollegen gemeinsam organisiert habe. Das war ganz schön viel zu tun im Vornherrein und auch währenddessen huschten wir herum, damit Technik, Verpflegung und sonstige Wünsche schnellstmöglichst umgesetzt werden konnten. Erstaunlich was man alles als Doktorand in Statistik können muss.. ich könnte mittlerweile vermutlich ins Cateringgeschäft einsteigen und in die Eventplanung ;-)
Aber wie gesagt: Alles verlief gut. Einziger Haken: Ich hatte kaum Zeit für mich in den letzten Wochen und habe immer noch keine Geschenke besorgt. Normalerweise bin ich schon 2 Monate im Vornherein mit den Besorgungen durch und passe nur noch spontane Wünsche an. Aber ich denke auch den Punkt werde ich noch hinbekommen, auch wenn jetzt schon wieder das nächste Event ansteht: Vertretung und Umzug.
Zum ersten: Der Herr Kollege fliegt für 4 Wochen auf die Philippinen... ich bin nicht neidisch, weil es für mich im März ebenfalls für 3 Wochen in den Urlaub geht, aber der Streß durch die Vertretung ist gerade etwas ungünstig gelegen. Aber nicht verzagen, Solange fragen! Tschacka :-)
Ja und der Umzug: Seit gestern weiß ich welches Laminat in die neue Wohnung kommt, heute habe ich sie übernommen, Mittwoch wird wohl gestrichen und dann verlegt. Verliebt habe ich mich in zwei Lampen und einen Spiegel, die absolute "must have"s sind für diese Wohnung und dann gibt es noch zig weitere Ideen bei denen ich gespannt bin ob und wie ich sie umsetzen werde. Die ersten drei Kisten stehen jedenfalls schon im Keller der neuen Wohnung und Kaffee, Tee und Kaba, sowie ein paar Gläser und Tassen sind schon in der neuen Küche abgestellt. Unter der Woche werde ich schrittweise eins nach dem anderen hintransportieren und dann am nächsten Wochenende auf Tragehilfe hoffen. Hab ich den 5. Stock erwähnt?
So, ich hab ja jetzt doch schon einiges geschrieben und halte mal in Kurzfassung fest wie es mir erging und ergeht: Neugierig, gefordert, etwas müde, voller Vorfreude, Muskelkatergefahr³, noch voller Tatendrang!

Euch einen schönen dritten Advent! Grüße von Floh (*mauz*) und mir!

Dienstag, 10. November 2009

Schon November, herrje

Kinners, wie die Zeit vergeht ;-)
Also mal kurz überlegen was ihr hier alles verpasst habt. Ja, also das Arbeitsleben hat mich voll im Griff, früh aufstehen ist kein Problem mehr, es ist auch ordentlich was los bei uns, Faulheit geht mal gar nicht (gibt es auch nicht). Mein Babykaterchen weckt mit jede Nacht etwa zwei Mal, heisst ich bereite mich so langsam auf das Elterndasein, welches noch irgendwann in der Zukunft liegt, vor (behaupten jedenfalls meine Eltern!). Zwei halbe Stellen sind ordentlich und Babykater noch ordentlicher, ich kann von letzterem in einer Einzimmerwohnung nur abraten, auch wenn wir beide uns sehr gerne haben. Er wiegt mittlerweile auch 2,5 kg statt der 400g vom letzten Bericht!
Diese Woche muss der kleine Schnuff etwas alleine bleiben (ist aber natürlich gut versorgt), weil ich meine erste Geschäftsreise antrete. Das wird sicherlich lustig, vor allem mit meiner Männerabteilung! Und dann komme ich mitten in der Nacht wieder und werde von meinem kleinen Mann hier erstmal voll in Anspruch genommen sicherlich.. ohje...
Gibt es sonst noch etwas? Umzug ist nicht mehr lange hin, aber es gibt noch nichts weiter zu berichten diesbezüglich... im Büro bin ich schon umgezogen. Ach es gibt zuviel und gleichzeitig zu wenig zum berichten.. ich gebs für heute auf und schicke euch liebe Grüße!

Samstag, 3. Oktober 2009

Zwei Arbeitstage

Hey hallo an alle :)

Mittlerweile bin ich in Besitz eines Diploms (vorläufig ausgestellt), eines kleinen Autos (yeeha!) und einer Arbeit! Die ersten beiden Arbeitstage verliefen harmonisch, bis auf den Fakt, dass ich nicht an dem gearbeitet habe, was ich erwartet hätte. Donnerstag habe ich fast nur herumtelefoniert, damit mein Computer eingerichtet werden konnte, samt E-Mail-Adresse (die ich auch von zu Hause kontrollieren kann) und weiteren notwendigen Dingen (Montag gehts weiter) und gestern war ein Workshop, den ich einerseits als Teilnehmer besucht habe, andererseits als unterstützende Service-Kraft (Kaffee und Kuchen aus der Cafete holen, Tische decken, Tischüberzüge zur Wäscherei fahren, etc.). Ungewohnt für den armen und faulen Studenten (die Adjektive stimmen irgendwie noch, auch wenn sich der Status geändert hat) ist, dass man wirklich arbeitet, wenn man es sich vornimmt und dass man dies für 8 Stunden tut (bzw. gestern für 10,5). Auf der anderen Seite hat man schöne Gespräche mit Kollegen, tut was sinnvolles (manchmal) und ist total erledigt, wenn man nach Hause kommt (heute Nacht 10 Stunden geschlafen!). Insgesamt gesehen ist Arbeiten nach 2 Tagen betrachtet gar nicht so schlimm und Ende des Monats werde ich mich freuen *g* Nur sollte man mich an einem Arbeitstag morgens nicht gleich ansprechen: