vor 7 Jahren
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Dienstag, 21. Oktober 2008
Erlösung
Der Moment ist vorüber. Ja, der Moment, denn egal wie lange eine Prüfungssituation eigentlich objektiv dauert, subjektiv findet das ganze in einer Sekunde statt. Dann steht man wieder draußen und fragt sich was man da drinnen, in diesem Raum, eigentlich getan hat. Wieso man sich nicht auf dies oder das vorbereitet hat, das hätte man sich doch denken können, dass es dran kommt. Dann ist man wieder hilflos, wartet, dass man hereingerufen wird und seine Note erfährt. In diesem Moment geht es einem noch schlechter als im Warten-Status, denn es ist nun vorbei und man weiss selbst nicht wieso, aber man fühlt sich einfach so, als hätte man alles falsch gemacht. Dann wird man hereingebeten, standardmässig auf seine Fehler angesprochen, denn die erklären ja die Noten, man fühlt sich als würde man immer kleiner werden und dann, dann spricht er die Note aus. Hier können die Reaktionen verschieden sein, meistens nimmt man die Note jedoch kaum war, nickt, verlässt den Raum wieder und ist froh es hinter sich gebracht zu haben. Man ist erlöst, es ist vorbei. Alles andere steht auf einem anderen Blatt geschrieben.
Der Anfang vom Ende
Ungeduldiges hin und herlaufen, Herzrasen, innere Unruhe. Kein persönliches Großdrama kündigt sich hier an, sondern das dem Studenten schon leidvoll bekannte Warten. Warten auf was? Das Warten auf das "Überleben" einer Prüfung. Habe ich mich gut genug vorbereitet? Kann ich alles? Was ist, wenn mich der Prüfer etwas "unfaires" fragt? Jeder einzelne vorhandene Selbstzweifel fügt sich in diesem Moment zu einem großen Gebilde zusammen, dass einen zu erschlagen droht.
Und dann kommt der Moment unmittelbar vor der Prüfung. Die Hände zittern und der Schweiß strömt aus jeder Pore. Die Stimme droht zu versagen und das Gehirn projeziert das Bild einer Wand vor das innere Auge, einer Wand, der man mit rasender Geschwindigkeit entgegenfährt. Kurz vor dem ultimativen Knall geschieht es dann jedoch so gut wie immer: Nichts. Alles was einen umfängt ist dieses klare, undurchsichtige Nichts. Ruhe macht sich breit und der Mund fängt an sich zu bewegen, irgendwo im letzten Hinterstübchen fängt irgendetwas an zu rattern, man stammelt zuerst, wird selbstsicherer und irgendwann, ja, es scheint unglaublich, irgendwann hat man es geschafft.
Ist man dann mit sich zufrieden? Meistens nicht. Jedoch fast immer macht man seine eigene Zufriedenheit mit der Bewertung des Prüfers abhängig.
Mein Status: Warten
Und dann kommt der Moment unmittelbar vor der Prüfung. Die Hände zittern und der Schweiß strömt aus jeder Pore. Die Stimme droht zu versagen und das Gehirn projeziert das Bild einer Wand vor das innere Auge, einer Wand, der man mit rasender Geschwindigkeit entgegenfährt. Kurz vor dem ultimativen Knall geschieht es dann jedoch so gut wie immer: Nichts. Alles was einen umfängt ist dieses klare, undurchsichtige Nichts. Ruhe macht sich breit und der Mund fängt an sich zu bewegen, irgendwo im letzten Hinterstübchen fängt irgendetwas an zu rattern, man stammelt zuerst, wird selbstsicherer und irgendwann, ja, es scheint unglaublich, irgendwann hat man es geschafft.
Ist man dann mit sich zufrieden? Meistens nicht. Jedoch fast immer macht man seine eigene Zufriedenheit mit der Bewertung des Prüfers abhängig.
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