Dienstag, 16. Dezember 2008

Wenn Studenten sich langweilen...

...dann tendieren sie dazu unglaublich viel Unsinn zu treiben, zum Beispiel ganz friedlich alles das abzuzeichnen was ihnen in den Sinn kommt. Hier mein Kunstwerk von gestern:

Sonntag, 14. Dezember 2008

Weihnachtszeit


So sieht Winter an einem Freitag Morgen in Bamberg, an der Universität, aus! Wahnsinn was für eine Schneemenge da in einer Nacht heruntergeflockt ist! Mittlerweile liegt nicht mehr so viel, was einerseits schade ist (Schneeballschlacht?!), andererseits aber auch sehr gut (Autofahrer!). Trotz dieser Schneemenge hat eine Politesse am Freitagmorgen entdeckt, dass ich die Parkscheibe vergessen hatte. Der hätte wenigstens mein Auto komplett freischaufeln können, nicht nur die Scheibe! Nun ja... was solls. Dann schenke ich der Polizei hiermit eben dann auch mal etwas Geld.

Weiterhin habe ich das Wochenende im schönen Thüringen verbracht und mit Conrad Plätzchen gebacken. Wobei diese Plätzchen eigentlich Chocolate-Chip-Cookies sein sollte und am Ende dann doch eher Chocolate-Chip-Kuchen geworden sind (zusammengewachsene Plätzchen). Schmecken tun sie aber trotzdem superlecker (leider *g*).

In 5 Tagen hat nicht nur meine allerliebste Nichte Geburtstag (4), es ist auch der letzte Unitag für mich dieses Jahr erreicht. Somit freue ich mich sehr sehr sehr auf Freitag!!!

Meinen Weihnachtstisch ziert jetzt übrigens ein Hund mit Elchsohren, der mir in Plüschform heute aus Thüringen mitgegeben wurde. Nachdem seine Nase in meinem Adventskalender steckt, nehme ich einfach mal an, dass er dafür da ist, damit mir keiner meine Süßigkeiten wegschnappt :-)
Wer meine Leidenschaft für Elche noch nicht kennt, der sollte sich mein Auto mal anschauen... eventuell nachdem ers freigeschaufelt hat...

Soweit von mir, an diesem dritten Advent. Euch einen besinnlichen!

Sonntag, 7. Dezember 2008

Mittelalterweihnachtsmarkt Bamberg

Mit diesem Bild von Drachenblut und anderen geheimnisvollen Tränken starte ich hiermit meinen Bericht über den bezaubernden Mittelalterweihnachtsmarkt in Bamberg. Während der normale Weihnachtsmarkt eher weniger ankommt, weil es nur um Essen, Trinken und größtenteils Vermarktung geht, ist dieser Weihnachtsmarkt, der auch nur eine Woche geht, wirklich etwas besonderes. Stände aller Art des Mittelalters wirken vor allem durch die mittelalterlichen Verkäufer, die einem auch in eher altdeutscher Sprache in die Vergangenheit zurück versetzen. Entgegen der Konsumgesellschaft so wie man sie sonst kennt, stellen die Stände mehr eine Präsentation des Besonderen dar, als dass sie einem das schnelle Geld entlocken würden. An allen Ständen darf man so gut wie alles anfassen und ausprobieren (Hüte aufsetzen, Musikinstrumente spielen, etc.) und wird rundum informiert, ohne etwas "angedreht" zu bekommen.

Besonders niedlich war das "Mäuseroulette". Es gibt ein Miniaturdorf und für 50 Cent setzt man darauf wohin die Maus flitzt. Dasjenige Kind, dass richtig gesetzt hat, bekommt dann eine Plüschmaus in groß, während die anderen Kinder, die daneben lagen, eine Plüschmaus in klein bekommen. Dass da noch finanzieller Gewinn gemacht wird, bezweifle ich eher. So sah das Dorf aus:


Und das ist Gertrud, die flitzende Maus:


Superschön waren auch die handwerklichen Läden. Die Preise waren zwar gesalzen, wie man vielleicht erkennen kann, aber die Geschäfte hatten etwas besonderes. Während man von einer mittelalterlichen LiveBand gesanglich in Stimmung gebracht wurde, konnte man fantastische Burgen, Häuser, Steinmetzarbeiten, Schmuck, Klanginstrumente, besondere Plätzchen, mittelalterliche Kleidung und vieles mehr in den Geschäften bestaunen. Hier zwei Handwerkarbeiten, die mir besonders gut gefallen haben:



Und was gehört zum Mittelalter selbstverständlich dazu? Na klar, die Ritter! Die konnten sich ständisch passend ebenfalls einkleiden:

Dienstag, 2. Dezember 2008

FZB Review

So, der Tag nach der Feuerzangenbowle ist gekommen und ich darf sagen: Es war super! Das Maß der Dinge wurde bei mir auch gefunden, wobei das ja zwischendurch nicht ganz sicher war. Ich zitiere:

Solange: Ich geh mal auf Toilette, der Glühwein ruft.
(Solange kommt von Toilette wieder)
Andrea: Gehts?
Solange: Was?
Andrea: Na ist dir schlecht?
Solange: Erm nein, ich musste nur auf Toilette, weil Glühwein auch auf die Blase drückt...

So entstehen Missverständnisse und dann heissts am Schluss wieder "Herrje, die Solange, die hatte mal wieder zuviel!". Neeee.. sowas passiert mir nur bei bockigen Bier und beim Trinken mit Russinnen *gesteh* und beides ist mittlerweile lange genug her, dass wir es eigentlich auch schon wieder vergessen könnten.

"Die Feuerzangenbowle" spielt ja im schönen Babenberg, was der alte Name der Stadt Bamberg ist, wodurch der Film hier zu einem "must watch" geworden ist. War gestern einfach wieder klasse und die knallenden Tassen und strippenden "Engel" waren wieder einmal sehenswert. Mittlerweile mein dritter Besuch dieser Veranstaltung und wir Mädels durften so langsam doch feststellen, dass wir wohl die ältesten darstellten. Nun ja, gegen das Alter kann man nichts tun, gegen das Altsein schon.

Nach diesem kurzen Rückblick hätte ich hier noch eine Anmerkung an meine Nachbarin, die mir gegenüber wohnt: Bitte versuche nicht mit deinem Schlüssel meine Tür aufzumachen, vor allem nicht Nachmittags (sie war nüchtern, aber wohl etwas verwirrt), weil mich das zu Tode erschreckt.. achja und Nachts am besten auch nicht! ;D

Montag, 1. Dezember 2008

Vor-Weihnachtszeit!!!


Mittlerweile ist der erste Advent vorbei und der erste Dezember erreicht. Damit heisst es "Das erste Türchen öffnen"! Nachdem es erst kurz nach Mitternacht ist, bin ich so geduldig und warte damit bis zum Morgengrauen (Grauen ist gut...). Nachdem ich von Conrad und den "Schwiegereltern" mit Adventskalendern versorgt wurde (DANKE!), habe ich mir einen kleinen Weihnachtstisch zurecht gemacht. Den sieht man ja auch auf dem Foto. Zu den Einzelteilen:

* Adventskalender: Wie gesagt von Conrad und "Schwiegereltern"
* Weihnachtsmann: Nochmal von Conrad (der mich scheinbar mästen will oder genau weiss, dass ich auf Nippons stehe!)
* Weihnachtsstern: Geschenk von mir an mich, stirbt aber so langsam
* Brief: Post aus der Kaserne Bremen (bitte nicht wundern...)
* Tisch: Geschenk von IKEA an mich (na gut, an der Kasse musste ich dafür bezahlen... also wohl doch von mir an mich)
* Luftentfeuchter (unter dem Tisch): Von meinen Eltern als Schimmelkiller (funktioniert bisher super!)

Also diese Ecke meiner Wohnung ist die reine (Selbst-)Beschenkungsecke und bekommt dafür von mir ganz viel freudiges Anlächeln. Ich freu mich auch auf das Türchen öffnen! Ist schon eine ganze Weile her, seitdem ich das das letzte Mal gemacht habe. Dieses Jahr lohnt es sich aber wirklich die Tage bis Weihnachten zu zählen, denn dieses Jahr ist fast alles anders. Genaueres wird dann berichtet, wenn es soweit ist.

Übrigens musste ich diesen Post nach Mitternacht erstellen, weil ich nämlich dazu genötigt wurde nicht vor dem ersten Dezember in die Tüte zu sehen, die mir mein Freund mitgegeben hat. Die unauffälligen Kommentare ("Ich weiß ja, dass du offiziell gar keine Schokolade magst." und ähnliches) haben mich aber schon vermuten lassen, dass da Schlemmereien anstehen. Trallala, ich freue mich.

Euch allen eine schöne Vor-Weihnachtszeit!!! (Ich muss jetzt schlafen gehen, damit ich nicht doch noch mit dem Naschen anfange..)

Donnerstag, 27. November 2008

Fluch der Uni => FZB

Seit vier Wochen schaffe ich es mittlerweile den bösen Bockbieranstichen aus dem Weg zu gehen und meinen Magen vor Angriffen des Hochprozentigen zu schützen. Bisher gab es nur mal hier und da ein Glas Glühwein zum Aufwärmen, aber nichts in Massen (oder Maßkrügen). Nun passiert es schon wieder, dass der soziale Druck einen zum Trinken zwingt, denn die Feuerzangenbowle steht an. Die Feuerzangenbowle ist ein Ereignis der Universität Bamberg, dass sogar in Zeitungsberichten bis nach Nürnberg hin gelobt wird. Das ganze schaut folgendermaßen aus: Jeder bringt seine eigene Tasse mit, es gibt Glühwein umsonst, es wird so getan als wäre der Film "Die Feuerzangenbowle" ein Bamberger Film und es wird im Audimax gegröhlt. Beschimpft werden hauptsächlich die EuWis (höchster NC an unserer Uni), jedes Mal wenn es im Film "Streber" heisst, mit den mittlerweile leeren Tassen wird lautstark auf die Holztische geklopft, keiner versteht mehr was aus dem Film, alle singen und feiern, trinken und tanzen. Polonesen werden durch die Reihen gehüpft und irgendwann gibt es eine kurze Pause im Film, in der ein paar Studenten sich als Nikoläuse und Nikolausfrauen auf die Bühne stellen und für uns Strippen. Nachdem ich mittlerweile auch Dozentin bin, sehe ich dem ganzen mit leicht gemischten Gefühlen entgegen. Der größte Spaß der Uni und ich werde beim Mitmachen beobachtet. Drücken darf ich mich trotzdem nicht. Hoffentlich darf mein Magen sich diesmal aber etwas schonen... (Ich hab ein Bockbier-Trauma!)... und hoffentlich ist meine Wunde vom letzten Mal "angetrunken" spontan gegen die Wand fallen bald verheilt.
Früher als Ersti dachte ich immer "die großen Dozenten, alle todernst und erwachsen"...

Dienstag, 11. November 2008

Studieren kann Spaß machen

In den meisten Veranstaltungen sitzt der Student ziemlich gelangweilt herum. Ab dem Vordiplom bessert sich der Unterhaltungsgrad zwar, dennoch wünscht man sich nicht allzu selten an einen Sandstrand bei Sonnenschein und Getränkeservice. Es gibt aber auch hin und wieder Momente, in denen es sich so richtig lohnt anwesend zu sein, weil es einen einfach nur schüttelt vor Lachen. Ein paar davon habe ich festgehalten, jedoch weiss ich nicht, ob die Komik nicht aus der Situation heraus entstand ist und im "trockenen" Zustand hier zu lesen, nicht verschwindet. Aber das merkt ihr ja dann selbst:

Der Tag nach einem Bockbieranstich
Prof G.: Warum gehen denn hier alle ständig raus und rein? Ich mach das doch auch nicht!
Student stöhnend: Glauben Sie mir, es war besser, dass ich rausgegangen bin.
Prof G. verwirrt: Na gut... äh... das kann ich nicht beurteilen.


Prof G.: Wenn Saddam Hussein nicht verrückt war, dann war er Realist.


Dr. K. an Studentinnen gerichtet: Ihr macht mich irgendwie nervös!


Dr. K.: Richtig! Gut geraten!
Später dann... in der gleichen Stunde
Dr. K.: Sagen Sie doch was, ich werde auch keinen bösen Kommentar mehr dazu bringen.


Dr. K.: Das klingt interessant, ich hab es nur nicht verstanden.


Student: Das ist die Salamitaktik!


-> Wer dabei war, der wird sicher nochmal ordentlich schmunzeln oder gar lachen beim Lesen. Wer gar nicht nachvollziehen kann was daran jeweils lustig war, der darf gerne mal als Gasthörer zu den jeweiligen Dozenten dazukommen.

Sonntag, 2. November 2008

Saalfeld - Feengrotten

Zurück aus dem schönen Thüringen berichte ich gleich mal von unserem Ausflug. Wir wollten nämlich am Samstag die Feengrotten besuchen und dann mit ganz vielen Fotos von dort wiederkommen. Der Besuch hat funktioniert, das mit den Fotos leider nicht. In den Grotten hat es mit den Lichtverhältnissen einfach nicht geklappt. Ein paar Eindrücke gewinnt ihr aber auf dieser Seite.

In einer 70-minütigen Tour wird man durch die verschiedenen Saalfelder Feengrotten geführt und bekommt vom Führungsleiter erklärt welche verschiedenen Mineralien in den Wänden vorkommen, warum man das Grottenwasser heutzutage lieber nicht trinken sollte und woher die Grotten ihren Namen haben. Am Schluss folgt ein eindrucksvolles Licht- und Musikspiel in der Grotte Märchendom. Dort kann man übrigens auch heiraten, wie auch die Website informiert. Die Grottentour ist ein schöner Ausflug, vor allem weil der Weg nach Saalfeld schon ein Erlebnis für sich ist. Wir hatten auf dem Weg dorthin nicht nur Nebel, sondern auch Schnee liegen! Ich bin zwar kein Winterfan, aber meine Augen haben bei dem ganzen weißen Gliterschnee nur noch gestrahlt!

Nach Saalfeld sollte das Schloss Heidecksburg in Rudolstadt folgen, jedoch haben wir uns leider in der Zeit verschätzt und es war schon dunkel als wir dort ankamen und das Schloss geschlossen. Stattdessen sind wir in der Stadt der superlativen Häuserbauten in die Altstadt gefahren und haben dort das verrückte Kartoffelhaus besucht. Das Restaurant ist super, weil die Atmosphäre klasse ist, die Preise wirklich günstig und man sich an den Wänden gar nicht sattsehen kann, die voller liebevoller Details sind. Auch der Gang auf die Toilette stellte sich als interessant heraus!

Besonders spannend war dann noch die Fahrt nach dem Essen Richtung geselligen Abend mit Freunden. Bei dichtestem Nebel wird der thüringerische Wald zu einem sehr belebenden Unterfangen ("Ich glaub da kommt jetzt eine Kurve." bei 30 km/h).

Auf jeden Fall hat die Ecke einige Dinge zu bieten und ist jedem, den es nach Thüringen verschlägt, wärmstens zu empfehlen!

Freitag, 31. Oktober 2008

Das Bier bockt

Eine Feier an die man sich in 2 Jahren noch erinnern wird? Ganz sicher!

Dass Bockbier einen wesentlich höheren Alkoholgehalt hat als anderes Bier hätte man mir vielleicht vorher mitteilen sollen... nun ja, jetzt weiss ich es ja.

Wir waren gut am Trinken und hatten riesig Spaß! Das sieht man vielleicht nicht wirklich auf den Fotos, aber der Fotograf war auch etwas unfähig:


Eigentlich haben wir nämlich Steffi brav alle unsere Bierkrüge gegeben, damit der Fotograf unsere trinkfeste Steffi auch in (gestellter) Aktion fotografieren kann. Der hat es aber verhunzt und die ganzen Gläser die sie in ihrer Linken hält sind nicht zu sehen...

Nun ja. Das nächste mal eben wieder! Erstaunlich am gestrigen Abend war, dass ich eigentlich nur eine viertel Stunde zum Quatschen von der Gruppe weg bin und danach waren sie verschwunden :-( Ich bin mir nur nicht sicher ob

a, ich länger als eine viertel Stunde weg war

b, die Gruppe einfach woanders hingewandert ist und ich sie so nicht gefunden habe

c, die Gruppe nach Hause gegangen ist (so spät wars eigentlich aber gar nicht)

Das Mysterium muss ich noch lösen (und dazu einige weitere, die hier nicht genannt werden müssen). Aber erst einmal heisst es: Wochenende!!!

Hoffentlich beehre ich euch bald mit wunderschönen Bildern aus Saalfeld! Ihr werdet es ja dann sehen.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Ein Guten-Morgen-Gruß

Mein Guten-Morgen-Gruß sah folgendermaßen aus:




Dieser wunderschöne Blumenstrauß erreichte mich heute morgen um kurz vor 9 Uhr. Dafür lohnt es sich allemal geweckt zu werden. Meine Stimmung mit diesem morgendlichen Gruß war natürlich grandios, auch wenn ich meinen Liebsten dadurch noch mehr vermisst habe (da ich noch mehr an ihn gedacht habe, wobei ich dachte das geht gar nicht mehr).

Nur mal aus rein objektiver Sicht: Der tollste Mann der Welt ist meiner!

So und hier ein tolles Lied, dass ich gefunden habe und dass mich nun seit einigen Tagen begleitet. Vielleicht gefällt es euch ja auch so gut:

Feiern - der schmale Grat

Die Definition einer guten Feiern ändert sich im Lebenszyklus sicher mehrfach. Erinnern wir uns an unsere Teenagertage, dann war sicherlich so gut wie jede Feier gut auf der wir uns älter wirken lassen konnten, jemanden zum Flirten gefunden haben, irgendwoher Alk ergattert haben und die Polizei uns nicht nach 24 Uhr sturzbetrunken von der Feier entfernt hat. Nicht zu vergessen wäre der Punkt: Gute Feiern sind dann zustande gekommen, wenn wir gute Freunde bei uns hatten. Dieser letzte Punkt ist sicherlich auch der entscheidenste für die Feiern im Studentenleben. Zusätzlich ist dann auch die Anzahl der Personen im Raum relevant (zusammengequetscht so zu tun als könne man sich nur bewegen ist nicht mehr unbedingt "in"), der Preis des Bieres und wieviele Personen die sich Teenager schimpfen nach 24 Uhr noch anwesend sind (wieso sind die Türsteher nur so verdammt ineffizient?!). Es drängt uns nun auch nicht mehr danach an der Kasse mit tiefem Ausschnitt oder Prollsonnenbrille darum zu betteln kostenlos reinkommen zu dürfen, da unser Taschengeld mittlerweile über 10 Euro im Monat beträgt. Was natürlich als Konsequenz hat, dass wir auch mal verdammt viel Geld an einer Feier lassen können. Aber gut, dafür feiern Studenten im Vergleich zu Schülern/Teenagern auch seltener. Man könnte meinen, dass die Qualität einer Feier für den Studenten nun entscheidender geworden ist als die Quantität (also kein "Boah ey, ich war in der Ferien jeden Tag saufen und hab nur drei Mal gekotzt!"). Abstürze kommen sicherlich auch im Studentenleben vor und auch die werden hin und wieder genossen, weil sie auch 2 Jahre später noch eine nette Anekdote unserer Freunde am gemeinsamen Abend, bevorzugt vor dem neuen Partner sind. Aber mittlerweile besitzen wir ja auch genug Selbstbewusstsein um auch dies mit Stolz und Würde hinter uns zu bringen.
Was soll nun die Quintessenz dieser kleinen Reflexion sein?
Ich würde sagen, dass der Donnerstag eindeutig im Kalender markiert werden sollte, da das Bamberger Fässla an diesem Tag Bockbieranstich hat. Abstürze kommen mir zwar in dem Sinne ungelegen, dass ich am nächsten Tag ein hochqualifiziertes Koreferat von mir geben muss, jedoch hoffe ich dennoch auf einen Abend, der 2 Jahre später immer noch im Gedächtnis bleibt.

Auf die Qualität und auf das Bier (Quantität?)! Prost!

PS: Der Post ist aus allgemeiner Sicht geschrieben und beinhaltet nicht unbedingt Zitate oder Erfahrungen der Autorin *lächel*

Sonntag, 26. Oktober 2008

Diplomarbeit, auch Wahnsinn genannt

Wer meint, dass einen eine Diplomarbeit nur dann stressen würde, wenn man sie auch schreibt, der irrt ganz gewaltig. Auch ein halbes Jahr vorher schon kann man sich unendlich viele Gedanken zu dem Thema machen.

Zum Beispiel:

* Wo schreibe ich die DA (kurz für Diplomarbeit)?
* Wer soll sie betreuen?
* Kann ich nebenbei noch arbeiten oder muss ich verarmen?
* Wieviele Seiten Umfang sollen das werden?
* Gibt es dazu gute Bücher (gibt es ganz sicher, aber welche sind besonders gut)?
* Wo und wie melde ich meine DA an?
* Was zum Henker noch einmal soll ich für ein Thema wählen?

Ähnlich viel Gedankenaufwand wendet der Student normalerweise nur dann auf, wenn er einem Thema entgehen will (dafür bietet sich die DA sicherlich auch an, jedoch ab einem halben Jahr vorab wird das schwieriger). Ein Beispiel für ein perfektes Ablenkungsthema: Müll

* Wie kann ein einzelner Mensch nur soviel Müll verursachen?
* Warum ist der Weg zum Müllcontainer nur so weit?
* Warum kann den niemand anderes wegbringen? (Und als Folge auf diese Frage die nächste)
* Warum zum Henker noch einmal wohne ich allein und habe keinen Haussklaven?
* Warum frage ich mich lieber alle diese Fragen, als die Zeit aufzuwenden um den Müll runter zu bringen?
* Wieviele Müllsäcke kann ich wohl im Eingangsbereich stapeln ohne dass dies meine Lebensqualität beeinträchtigt?

Bitte den Tag "Ironie" bzw. "Sarkasmus" beim Lesen beachten

Sonneberg

Im Sonneberger Städtchen, sehr zentral sogar, kann man einen sehr idyllischen kleinen Park besuchen:


Total süß sind auch die drei Bärchen, die sich in der Innenstadt finden lassen:


Das Rathaus in der Altstadt:



Häuser mit altdeutschen Sprüchen auf der Fassade gibt es in der altstadt auch einige:


Eine wunderschöne evangelische Kirche:


Und sehr zu empfehlen, für eine Stunde Ruhe, das Spielzeugmuseum:



Freitag, 24. Oktober 2008

Sprüche voller Wahrheit

Nachdem die letzten zwei Einträge die Schönheit des fränkischen Landes darstellen und auch weitere solche Einträge folgen sollen, kommt hier, als eine Art Werbeunterbrechung der sinnvollen Art, wieder ein Erlebnisbericht aus Studientagen.
Manche Leser leiden eventuell noch unter dem Phänomen Uni, andere haben diese Jahre der Qual und der Freude schon hinter sich gebracht (gar mehr oder minder erfolgreich?) und weitere hatten nie Interesse an dieser Institution, die sich (Fach-)Hochschule schimpft.
Uns allen gemeinsam ist jedoch sicherlich die Situation sich auf eine Gelegenheit vorbereiten zu müssen. Im Falle des Studenten kommt dies recht häufig vor, eventuell gar mehrfach in der Woche und so müssen sich die geplagten Geister mit einem Haufen Literatur und Denkarbeit auseinander setzen. Weiterhin wird der Student von heute auch von vielen sozialen Verpflichtungen und dem gigantisch groß gewordenen Phänomen der Faulheit gehetzt. Auf letzteres zielt der sehr passenden Kommentar eines Komilitonen von heute ab und er hat dabei so recht, wenn er meint:

Ich habe innerhalb der Woche schon sehr wenig geschafft und betrachtet man das Wochenende, an dem ich wesentlich mehr Zeit hätte, dann stelle ich fest, dass ich an diesem nicht einmal ein Zehntel der Arbeit schaffen kann von dem was ich unter der Woche geschafft habe. Und warum? Weil es eben das Wochenende ist.

Wochenende - per Definition also ein Zeitraum mit sehr viel Freizeit und doch zu wenig Zeit

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Bamberger Sehenswürdigkeiten

Michaelsberger Kirche mit unglaublich schönem Treppenaufgang:


Bamberger Altenburg:


Blick vom "Schießstand" auf die Altenburger Anlage:


Blick von der Altenburg auf Bamberg:

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Veste Coburg

Ursprünglich als Befestigung gedacht, heute einfach nur schön:




Dienstag, 21. Oktober 2008

Erlösung

Der Moment ist vorüber. Ja, der Moment, denn egal wie lange eine Prüfungssituation eigentlich objektiv dauert, subjektiv findet das ganze in einer Sekunde statt. Dann steht man wieder draußen und fragt sich was man da drinnen, in diesem Raum, eigentlich getan hat. Wieso man sich nicht auf dies oder das vorbereitet hat, das hätte man sich doch denken können, dass es dran kommt. Dann ist man wieder hilflos, wartet, dass man hereingerufen wird und seine Note erfährt. In diesem Moment geht es einem noch schlechter als im Warten-Status, denn es ist nun vorbei und man weiss selbst nicht wieso, aber man fühlt sich einfach so, als hätte man alles falsch gemacht. Dann wird man hereingebeten, standardmässig auf seine Fehler angesprochen, denn die erklären ja die Noten, man fühlt sich als würde man immer kleiner werden und dann, dann spricht er die Note aus. Hier können die Reaktionen verschieden sein, meistens nimmt man die Note jedoch kaum war, nickt, verlässt den Raum wieder und ist froh es hinter sich gebracht zu haben. Man ist erlöst, es ist vorbei. Alles andere steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

Der Anfang vom Ende

Ungeduldiges hin und herlaufen, Herzrasen, innere Unruhe. Kein persönliches Großdrama kündigt sich hier an, sondern das dem Studenten schon leidvoll bekannte Warten. Warten auf was? Das Warten auf das "Überleben" einer Prüfung. Habe ich mich gut genug vorbereitet? Kann ich alles? Was ist, wenn mich der Prüfer etwas "unfaires" fragt? Jeder einzelne vorhandene Selbstzweifel fügt sich in diesem Moment zu einem großen Gebilde zusammen, dass einen zu erschlagen droht.

Und dann kommt der Moment unmittelbar vor der Prüfung. Die Hände zittern und der Schweiß strömt aus jeder Pore. Die Stimme droht zu versagen und das Gehirn projeziert das Bild einer Wand vor das innere Auge, einer Wand, der man mit rasender Geschwindigkeit entgegenfährt. Kurz vor dem ultimativen Knall geschieht es dann jedoch so gut wie immer: Nichts. Alles was einen umfängt ist dieses klare, undurchsichtige Nichts. Ruhe macht sich breit und der Mund fängt an sich zu bewegen, irgendwo im letzten Hinterstübchen fängt irgendetwas an zu rattern, man stammelt zuerst, wird selbstsicherer und irgendwann, ja, es scheint unglaublich, irgendwann hat man es geschafft.

Ist man dann mit sich zufrieden? Meistens nicht. Jedoch fast immer macht man seine eigene Zufriedenheit mit der Bewertung des Prüfers abhängig.

Mein Status: Warten