Freitag, 31. Oktober 2008

Das Bier bockt

Eine Feier an die man sich in 2 Jahren noch erinnern wird? Ganz sicher!

Dass Bockbier einen wesentlich höheren Alkoholgehalt hat als anderes Bier hätte man mir vielleicht vorher mitteilen sollen... nun ja, jetzt weiss ich es ja.

Wir waren gut am Trinken und hatten riesig Spaß! Das sieht man vielleicht nicht wirklich auf den Fotos, aber der Fotograf war auch etwas unfähig:


Eigentlich haben wir nämlich Steffi brav alle unsere Bierkrüge gegeben, damit der Fotograf unsere trinkfeste Steffi auch in (gestellter) Aktion fotografieren kann. Der hat es aber verhunzt und die ganzen Gläser die sie in ihrer Linken hält sind nicht zu sehen...

Nun ja. Das nächste mal eben wieder! Erstaunlich am gestrigen Abend war, dass ich eigentlich nur eine viertel Stunde zum Quatschen von der Gruppe weg bin und danach waren sie verschwunden :-( Ich bin mir nur nicht sicher ob

a, ich länger als eine viertel Stunde weg war

b, die Gruppe einfach woanders hingewandert ist und ich sie so nicht gefunden habe

c, die Gruppe nach Hause gegangen ist (so spät wars eigentlich aber gar nicht)

Das Mysterium muss ich noch lösen (und dazu einige weitere, die hier nicht genannt werden müssen). Aber erst einmal heisst es: Wochenende!!!

Hoffentlich beehre ich euch bald mit wunderschönen Bildern aus Saalfeld! Ihr werdet es ja dann sehen.

Dienstag, 28. Oktober 2008

Ein Guten-Morgen-Gruß

Mein Guten-Morgen-Gruß sah folgendermaßen aus:




Dieser wunderschöne Blumenstrauß erreichte mich heute morgen um kurz vor 9 Uhr. Dafür lohnt es sich allemal geweckt zu werden. Meine Stimmung mit diesem morgendlichen Gruß war natürlich grandios, auch wenn ich meinen Liebsten dadurch noch mehr vermisst habe (da ich noch mehr an ihn gedacht habe, wobei ich dachte das geht gar nicht mehr).

Nur mal aus rein objektiver Sicht: Der tollste Mann der Welt ist meiner!

So und hier ein tolles Lied, dass ich gefunden habe und dass mich nun seit einigen Tagen begleitet. Vielleicht gefällt es euch ja auch so gut:

Feiern - der schmale Grat

Die Definition einer guten Feiern ändert sich im Lebenszyklus sicher mehrfach. Erinnern wir uns an unsere Teenagertage, dann war sicherlich so gut wie jede Feier gut auf der wir uns älter wirken lassen konnten, jemanden zum Flirten gefunden haben, irgendwoher Alk ergattert haben und die Polizei uns nicht nach 24 Uhr sturzbetrunken von der Feier entfernt hat. Nicht zu vergessen wäre der Punkt: Gute Feiern sind dann zustande gekommen, wenn wir gute Freunde bei uns hatten. Dieser letzte Punkt ist sicherlich auch der entscheidenste für die Feiern im Studentenleben. Zusätzlich ist dann auch die Anzahl der Personen im Raum relevant (zusammengequetscht so zu tun als könne man sich nur bewegen ist nicht mehr unbedingt "in"), der Preis des Bieres und wieviele Personen die sich Teenager schimpfen nach 24 Uhr noch anwesend sind (wieso sind die Türsteher nur so verdammt ineffizient?!). Es drängt uns nun auch nicht mehr danach an der Kasse mit tiefem Ausschnitt oder Prollsonnenbrille darum zu betteln kostenlos reinkommen zu dürfen, da unser Taschengeld mittlerweile über 10 Euro im Monat beträgt. Was natürlich als Konsequenz hat, dass wir auch mal verdammt viel Geld an einer Feier lassen können. Aber gut, dafür feiern Studenten im Vergleich zu Schülern/Teenagern auch seltener. Man könnte meinen, dass die Qualität einer Feier für den Studenten nun entscheidender geworden ist als die Quantität (also kein "Boah ey, ich war in der Ferien jeden Tag saufen und hab nur drei Mal gekotzt!"). Abstürze kommen sicherlich auch im Studentenleben vor und auch die werden hin und wieder genossen, weil sie auch 2 Jahre später noch eine nette Anekdote unserer Freunde am gemeinsamen Abend, bevorzugt vor dem neuen Partner sind. Aber mittlerweile besitzen wir ja auch genug Selbstbewusstsein um auch dies mit Stolz und Würde hinter uns zu bringen.
Was soll nun die Quintessenz dieser kleinen Reflexion sein?
Ich würde sagen, dass der Donnerstag eindeutig im Kalender markiert werden sollte, da das Bamberger Fässla an diesem Tag Bockbieranstich hat. Abstürze kommen mir zwar in dem Sinne ungelegen, dass ich am nächsten Tag ein hochqualifiziertes Koreferat von mir geben muss, jedoch hoffe ich dennoch auf einen Abend, der 2 Jahre später immer noch im Gedächtnis bleibt.

Auf die Qualität und auf das Bier (Quantität?)! Prost!

PS: Der Post ist aus allgemeiner Sicht geschrieben und beinhaltet nicht unbedingt Zitate oder Erfahrungen der Autorin *lächel*

Sonntag, 26. Oktober 2008

Diplomarbeit, auch Wahnsinn genannt

Wer meint, dass einen eine Diplomarbeit nur dann stressen würde, wenn man sie auch schreibt, der irrt ganz gewaltig. Auch ein halbes Jahr vorher schon kann man sich unendlich viele Gedanken zu dem Thema machen.

Zum Beispiel:

* Wo schreibe ich die DA (kurz für Diplomarbeit)?
* Wer soll sie betreuen?
* Kann ich nebenbei noch arbeiten oder muss ich verarmen?
* Wieviele Seiten Umfang sollen das werden?
* Gibt es dazu gute Bücher (gibt es ganz sicher, aber welche sind besonders gut)?
* Wo und wie melde ich meine DA an?
* Was zum Henker noch einmal soll ich für ein Thema wählen?

Ähnlich viel Gedankenaufwand wendet der Student normalerweise nur dann auf, wenn er einem Thema entgehen will (dafür bietet sich die DA sicherlich auch an, jedoch ab einem halben Jahr vorab wird das schwieriger). Ein Beispiel für ein perfektes Ablenkungsthema: Müll

* Wie kann ein einzelner Mensch nur soviel Müll verursachen?
* Warum ist der Weg zum Müllcontainer nur so weit?
* Warum kann den niemand anderes wegbringen? (Und als Folge auf diese Frage die nächste)
* Warum zum Henker noch einmal wohne ich allein und habe keinen Haussklaven?
* Warum frage ich mich lieber alle diese Fragen, als die Zeit aufzuwenden um den Müll runter zu bringen?
* Wieviele Müllsäcke kann ich wohl im Eingangsbereich stapeln ohne dass dies meine Lebensqualität beeinträchtigt?

Bitte den Tag "Ironie" bzw. "Sarkasmus" beim Lesen beachten

Sonneberg

Im Sonneberger Städtchen, sehr zentral sogar, kann man einen sehr idyllischen kleinen Park besuchen:


Total süß sind auch die drei Bärchen, die sich in der Innenstadt finden lassen:


Das Rathaus in der Altstadt:



Häuser mit altdeutschen Sprüchen auf der Fassade gibt es in der altstadt auch einige:


Eine wunderschöne evangelische Kirche:


Und sehr zu empfehlen, für eine Stunde Ruhe, das Spielzeugmuseum:



Freitag, 24. Oktober 2008

Sprüche voller Wahrheit

Nachdem die letzten zwei Einträge die Schönheit des fränkischen Landes darstellen und auch weitere solche Einträge folgen sollen, kommt hier, als eine Art Werbeunterbrechung der sinnvollen Art, wieder ein Erlebnisbericht aus Studientagen.
Manche Leser leiden eventuell noch unter dem Phänomen Uni, andere haben diese Jahre der Qual und der Freude schon hinter sich gebracht (gar mehr oder minder erfolgreich?) und weitere hatten nie Interesse an dieser Institution, die sich (Fach-)Hochschule schimpft.
Uns allen gemeinsam ist jedoch sicherlich die Situation sich auf eine Gelegenheit vorbereiten zu müssen. Im Falle des Studenten kommt dies recht häufig vor, eventuell gar mehrfach in der Woche und so müssen sich die geplagten Geister mit einem Haufen Literatur und Denkarbeit auseinander setzen. Weiterhin wird der Student von heute auch von vielen sozialen Verpflichtungen und dem gigantisch groß gewordenen Phänomen der Faulheit gehetzt. Auf letzteres zielt der sehr passenden Kommentar eines Komilitonen von heute ab und er hat dabei so recht, wenn er meint:

Ich habe innerhalb der Woche schon sehr wenig geschafft und betrachtet man das Wochenende, an dem ich wesentlich mehr Zeit hätte, dann stelle ich fest, dass ich an diesem nicht einmal ein Zehntel der Arbeit schaffen kann von dem was ich unter der Woche geschafft habe. Und warum? Weil es eben das Wochenende ist.

Wochenende - per Definition also ein Zeitraum mit sehr viel Freizeit und doch zu wenig Zeit

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Bamberger Sehenswürdigkeiten

Michaelsberger Kirche mit unglaublich schönem Treppenaufgang:


Bamberger Altenburg:


Blick vom "Schießstand" auf die Altenburger Anlage:


Blick von der Altenburg auf Bamberg:

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Veste Coburg

Ursprünglich als Befestigung gedacht, heute einfach nur schön:




Dienstag, 21. Oktober 2008

Erlösung

Der Moment ist vorüber. Ja, der Moment, denn egal wie lange eine Prüfungssituation eigentlich objektiv dauert, subjektiv findet das ganze in einer Sekunde statt. Dann steht man wieder draußen und fragt sich was man da drinnen, in diesem Raum, eigentlich getan hat. Wieso man sich nicht auf dies oder das vorbereitet hat, das hätte man sich doch denken können, dass es dran kommt. Dann ist man wieder hilflos, wartet, dass man hereingerufen wird und seine Note erfährt. In diesem Moment geht es einem noch schlechter als im Warten-Status, denn es ist nun vorbei und man weiss selbst nicht wieso, aber man fühlt sich einfach so, als hätte man alles falsch gemacht. Dann wird man hereingebeten, standardmässig auf seine Fehler angesprochen, denn die erklären ja die Noten, man fühlt sich als würde man immer kleiner werden und dann, dann spricht er die Note aus. Hier können die Reaktionen verschieden sein, meistens nimmt man die Note jedoch kaum war, nickt, verlässt den Raum wieder und ist froh es hinter sich gebracht zu haben. Man ist erlöst, es ist vorbei. Alles andere steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

Der Anfang vom Ende

Ungeduldiges hin und herlaufen, Herzrasen, innere Unruhe. Kein persönliches Großdrama kündigt sich hier an, sondern das dem Studenten schon leidvoll bekannte Warten. Warten auf was? Das Warten auf das "Überleben" einer Prüfung. Habe ich mich gut genug vorbereitet? Kann ich alles? Was ist, wenn mich der Prüfer etwas "unfaires" fragt? Jeder einzelne vorhandene Selbstzweifel fügt sich in diesem Moment zu einem großen Gebilde zusammen, dass einen zu erschlagen droht.

Und dann kommt der Moment unmittelbar vor der Prüfung. Die Hände zittern und der Schweiß strömt aus jeder Pore. Die Stimme droht zu versagen und das Gehirn projeziert das Bild einer Wand vor das innere Auge, einer Wand, der man mit rasender Geschwindigkeit entgegenfährt. Kurz vor dem ultimativen Knall geschieht es dann jedoch so gut wie immer: Nichts. Alles was einen umfängt ist dieses klare, undurchsichtige Nichts. Ruhe macht sich breit und der Mund fängt an sich zu bewegen, irgendwo im letzten Hinterstübchen fängt irgendetwas an zu rattern, man stammelt zuerst, wird selbstsicherer und irgendwann, ja, es scheint unglaublich, irgendwann hat man es geschafft.

Ist man dann mit sich zufrieden? Meistens nicht. Jedoch fast immer macht man seine eigene Zufriedenheit mit der Bewertung des Prüfers abhängig.

Mein Status: Warten