Dienstag, 31. März 2009

Lernen

oder "Was passiert, wenn der Kopf voll ist?"

oder wie ich es heute zu meiner Chefin gesagt habe: "Ich trage meinen Kopf lieber auf 5m Abstand, es besteht akute Explosionsgefahr!"

Draussen ist herrlicher Sonnenschein und ich hoffe immer noch darauf, dass mich jemand anruft und mit mir zu einer Eisdiele radeln will.. aber eigentlich wäre das auch nicht so toll, weil dann müsste ich protestieren, weil übermorgen ja die Prüfung ist... kann mich jemand retten ohne mich vom Lernen abzuhalten, bitte?

Für die dies mögen, hier ein zum Thema passendes Lied:
Peter Fox - Kopf verloren

Freitag, 27. März 2009

Soviel zu berichten!

Ohja, es gibt eine ganze Menge zu berichten. Also diese Woche war echt der Hammer, ich dachte ich wäre letzte Woche schon viel unterwegs gewesen, aber diese Woche schlägt die letzte auf jeden Fall. Während der Prüfungszeit brauche ich wirklich 1000 mal mehr Ablenkung als in der entspannenden Zeit unter dem Semester. Wo fange ich an? Also:

Montag - Andreas Geburtstag

Wir waren im Bolero und haben Andreas Geburtstag mit ganz viel Essen und Trinken nachgefeiert. Eine richtig große Gruppe und viel zu erzählen. Der Weg dorthin war schon sehr spektakulär mit "Orkanböen" und Arne, Andreas Freund, der uns zwei Mädels den Regenschirm halten durfte und dafür von uns "angekuschelt" wurde, damit wir nicht komplett nass werden. Urlaub wurde auch schon angesprochen und muss noch gebucht werden. Erneute 5 Tage mit den beiden sind in Planung, ich freue mich und hoffe, dass das klappt!

Dienstag - Vicky Cristina Barcelona

Mit Steffi ins Kino, einen superlustigen Film von Woody Allen gesehen. Gelacht, spanisches Flair genossen und mit Steffi getratscht ohne Ende. Danach noch ins Rincon, etwas essen und trinken, dann bemerken, dass der Marienkäferregenschirm noch im Kino liegt und wieder zurück dorthin. Festgestellt, dass Neu-Köln zu Berlin gehört ;-) Schöner Abend!

Mittwoch - Stuttgart, Wicked

Wow, was für ein geiles Musical!!! Wir waren zwar 3,5 Stunden auf der Autobahn bei Schneeregen unterwegs, nach einem tollen Frühstücksbuffet im Rincon, haben Sindelfingen, wo wir einen kleinen Spaziergang machen wollten, schlagartig verlassen... aber das Musical war so toll, da hatte ich nur Tränen in den Augen! Absolute Begeisterung, auch wenn die kleine 9-jährige neben Conrad auf ihrem Sitz rumgehüpft ist um besser sehen zu können. Das Musical kann ich nur jedem empfehlen!

Donnerstag - Frühstück und Kartenkauf

Donnerstag Morgen dann Andrea getroffen und Karten für das Musical "Chefsache" in Bamberg gekauft. Wir kommen zur Erstvorstellung am Samstag ins Audimax der Uni Bamberg. In der Innenstadt dann was beim Bäcker geholt, gemampft, Mann Heim geschickt, Hausarbeiten fertig gebastelt und dann etwas Ruhe und lernen, bis die Nachbarin Kristin vor der Tür stand und mich für Freitag Morgen zum Frühstück gebeten hat.

Freitag - Frühstück mit Finnen

Mit Kristin ins Hofcafé Frühstücken nach der Abgabe zweier Hausarbeiten am Lehrstuhl und dem Abholen von DA-Büchern. Dort erst mal ordentlich getratscht und dann von drei Finnen am Nachbartisch angesprochen worden. Ich hab erstmal mein bestes Englisch ausgepackt und dann gings los. Ein netter Doktorand der Political Science aus Helsinki und ich haben getratscht ohne Ende. Supernett! Bin richtig aufgegangen in dem Gespräch und habe mich so gefreut! Er hat dann auch ganz kleinlaut zugegeben, dass er uns nur gefragt hat wo man so fortgehen kann in Bamberg um mit uns ins Gespräch zu kommen. War mir auch klar gewesen *lach* War das schön! Beim nach Hause laufen dann festgestellt, dass die Brücke heute eröffnet wird, die mir ermöglicht endlich wieder mit dem Bus zur Uni zu fahren! Toller Tag.. jetzt muss ich nur noch lernen *lalala, pfeif*

Planung Samstag: Chefsache Premiere schauen!

Planung Sonntag: Schon wieder Brunchen gehen

Planung Montag: Bowling? Billiard? Sowas...

Planung Dienstag/Mittwoch: LERNEN!

Fazit: Gute Pläne, bessere Ausführung! Fehlt jetzt nur noch SOMMER!

Dienstag, 17. März 2009

Simple Wahrheiten

Ansichten heute:

Nach 2 Wochen wieder Sport machen:
Gute Idee

Danach mit Leni einen Ofenkäse und jeweils 2 Nougateier essen:
Schlechte Idee (Gewissen nach dem Sport noch sehr aktiv)


Ansichten morgen:

Nach 2 Wochen wieder Sport machen:
Ganz schlechte Idee, weil Muskelkater

Danach mit Leni einen Ofenkäse und jeweils 2 Nougateier essen:
Oh, schön wars. Nochmal? (Gewissen hungrig)

Montag, 16. März 2009

Schloß Seehof


Hier ums Eck, in Memmelsdorf, befindet sich das Schloß Seehof. Die Idee dazu mal hinzufahren hatte ich von Steffi. Im Sommer hat sie den Schloßgarten besucht und ganz tolle Bilder in ihren Blog gestellt. (Hier eins zum Vergleich, dass im Sonnenlicht wirklich viel schöner aussieht)
Den Schloßgarten konnten wir uns bei Winterleere an den Pflanzen und Nieselwetter wirklich sparen, aber dafür haben wir uns über ein paar Statuen amüsiert, die teilweise geköpft, wohlgenährt, kopfüber oder merkwürdig ineinander verschlungen am Wegrand standen. Die Waffeln mit Vanilleeis und Schokosoße in Schleßlitz (ich war überrascht, das ist ja eine Stadt, ich dachte anfangs wir wären abenteuerlustig in einem fremden Dorf gewesen) haben aber beim Auftauen gut geholfen :-)



Apropos wohlgenährt und Dorf... Basti (Urbamberger) und Leni muss ich hiermit schriftlich und offiziell doch mal in die Pflicht nehmen mir noch mehr Bamberger Land zu zeigen. Vor einer Woche waren wir phantastisch in einem Dorfhotel essen und das auch noch für wenig Geld. Gerne mehr davon! (Sowas hat uns, Andrea und mir, der Restaurantspass auch nicht näher gebracht, leider).


Soweit von mir. Ich höre dann mal wieder auf zu schreiben, bekomme seltsamer Weise nämlich schon wieder Hunger :-)

Gut schauts aus


So sieht eine DA-Anmeldung in offiziell aus -> Schick! :-)

Weitere gute Nachrichten folgen sofort: Ich werde Mittwoch in einer Woche nach Stuttgart fahren und mir Wicked anschauen! Juchu!

Wenn diese *zensiert* Hausarbeit jetzt noch irgendwie gut laufen würde (in 2 Wochen muss ich abgeben und es ist noch keine Zeile geschrieben, die Literaturrecherche stellt sich als - wie könnte es anders sein - schwierig heraus), dann wäre alles wunderbar.

Und achja, heute fange ich mal an für meine letzte Diplomprüfung zu lernen, die ja dann auch in etwas mehr als 2 Wochen stattfinden soll. Nachdem ich die ganzen Texte schon einmal durchgeackert habe, bin ich guter Hoffnung, auch wenn die zeitliche Planung mal wieder nicht sehr locker aussieht. Aber ohne Druck kann der Student nicht arbeiten, stimmts?

Montag, 9. März 2009

Ich habe...



!!!ANGEMELDET!!!



Freitag, 6. März 2009

Die Problematik des Gottspielens

Es werde Licht! - ja ne, ist klar. Hier jedenfalls nicht.
Ich habe mir ja ein Licht für mein Fahrrad gekauft, an dem ich sehr viel herumgewerkelt habe, bis ich es endlich geschafft habe, das Glühbirne samt Plastikschutz mit einem Messer runterzuhebeln. Dieses Licht habe ich dann mehr oder minder in der Hand gehalten auf der Fahrt zum rettenden Pärchen, denen ich noch nichts von ihrem Glück mitgeteilt hatte. Das war auch besser so, denn das Licht überlebte die Fahrt nicht. Ich fuhr beim zweiten Mal, als es runterfiel direkt drüber. Krach, bumm, peng, das wars. Der Mann, der mich retten sollte, zeigte mir freundlicher Weise trotzdem, wie ich das Licht angebracht hätte, wenn es noch existieren würde. Noch nicht ganz entmutigt bin ich also am Folgetag wieder in den Laden und habe mir noch ein Licht geholt (preislich lag ich jetzt beim halben Fahrradkaufspreis mit 2 Lichtern). Anstatt einem Messer holte ich mir diesmal einen Schraubenzieher, flach, damit ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen konnte. Die Klappe schlug auch zu und das erste Plastikschutzteil flog direkt in meinen Tee, das zweite landete irgendwo auf dem Fußboden und die Lampe war immer noch nicht zu öffnen. Nach etwas weiterer Gewaltanwendung, nicht ohne hin und wieder zu fluchen, habe ich dieses (...) Licht dann aufbekommen und mit Batterien befüllt. Tja, nur ging diese zweite Licht dann nicht mehr bündig zu und leuchtete dadurch nur dann, wenn man per Druck alles zusammen hielt.
Da ich mich weigere mir noch ein Licht zu kaufen, versuche ich es morgen bei meinen Eltern mal mit Paketband... habe ich erwähnt, dass Fahrräder und ich kein besonders gutes Verhältnis zueinander haben?

Dienstag, 3. März 2009

Fahrräder und ich

Fahrräder haben eine äußerst schlechte Beziehung zu mir. Es ist nicht wie meist eine gewisse Hassliebe oder gar pure Leidenschaft vorhanden, nein, wir mögen einander nicht und eigentlich brauchen wir einander auch nicht, was wohl in einer hohen Korrelation zueinander steht. Dennoch wage ich mich immer wieder an diese mir eher suspekten Gerätschaften heran und bilde mir ein sie würden mir den Alltag vereinfachen. Das endete bisher zwei Mal darin, dass sie mich verließen, sehr überraschend. Ich trauerte das erste Mal sehr, beim zweiten Mal schon geringfügiger. Jetzt starte ich meinen dritten und hoffentlich letzten Versuch mit diesem Gefährt und habe dazugelernt. Der Tag heute wurde in mehrere Teiletappen untergliedert:

Schritt 1: Fahrrad kaufen
Dieser Schritt stellte sich als einfachster heraus. Ich ging zur Uni, eine Studentin kam ebenfalls, mit ihr mein zukünftiges lila Gefährt, wir stellten einander vor, ich zahlte den abgesprochenen Preis und lächelte dem Rad entgegen. Die Verkäuferin bot mir an erstmal eine Probefahrt zu genießen, da das Rad jedoch ein Herrenrad ist und ich schon länger nicht mehr auf einem solchen saß lehnte ich höflich ab. Schritt 1 abgeschlossen.

Schritt 2: Fahrrad fahren
Erst einmal das Bein über dieses Herrenkastrationsgestänge schwingen und dabei möglichst elegant aussehen. Bang, erster Versuch gescheitert, da Bein nicht hoch genug schwingen wollte. Bei 1,78m Körpergröße sollte das eigentlich machbar sein, behauptet die Theorie. Zweiter Versuch, juchu, ich sitze! So, jetzt gerade fahren, gerade fahren, hach schön es geht! Ich fahre beschwingt gen Heimat, die 3km wirken minimal, jedenfalls auf dem ersten Kilometer. Während des zweiten Kilometers merke ich schon, dass die Fahrt sich schwieriger gestaltet, weil ich schon viel zu lange nicht mehr gefahren bin und die Bahnunterführung nicht nur eine Senke, sondern ebenfalls eine Steigung parat hält. Ächtz, ich schaffe das! Irgendwann komme ich sogar japsend und mit knallrotem Kopf zu Hause an, meine Beine fühlen sich merkwürdig an. Schritt 2 abgeschlossen.

Schritt 3: Fahrradzubehör kaufen
Ab ins Auto und damit ins Gewerbegebiet - ohje, meine Beine sind noch taub und das Kuppeln gestaltet sich schwieriger als gedacht. Irgendwie komme ich dann doch an und informiere mich über Fahrradschlößer und -lichter. Ein Fahrradschloß ist schnell gefunden und auch das Licht ist gerade im Angebot und daher erschwinglich schnell eingepackt. Schritt 3 stellt sich als schnell und einfach heraus, super.

Schritt 4: Fahrradzubehör anbringen
Also das Fahrradschloß besteht aus einer Halterung (???) und einem Kabel mit Schloß. Letzteres verstehe ich, ersteres nicht, daher bringe ich nur letzteres an und schließe mein neues Fahrrad gleich sorgsam ab - sehr erfreulich! Dann das Fahrradlicht... erm.. ich weiß weder wie man es anbringen soll, weil die Halterung nicht erklärt wird, noch wie die Batterien eingesetzt werden. Ich fange an überall ein wenig herumzurütteln und zu -werkeln, aber es bewegt sich nichts und der Innenraum gibt keine Batterievorrichtung frei. Ich rüttel noch ein wenig hysterischer, aber es tut sich immer noch nichts. Ich beschließe zu Schritt 5 überzugehen.

Schritt 5: Mann um Hilfe bitten
Wird heute Abend erledigt, wenn ich mit einer Freundin und ihrem Freund Cocktails trinken gehe. Hoffentlich steht mein Rad bis dahin noch...

Diese eine Liebe wird nie zu Ende gehn, wann werd ich sie wiedersehen? *sing*

Montag, 2. März 2009

Uhren

Wisst ihr was ärgerlich ist? Wenn man seine Uhr per Minirad um drei Tage verstellt, weil der Monat Februar nicht vorgesehen schien in der Datumsanzeige und dann feststellt, dass man das Datum direkt verstellen kann und nicht über 48 Stunden drehen hätte müssen. Na gut, einfach wäre ja langweilig. Oh und noch eine Information: Wenn eine Uhr eine Garantie hat, dann ist das Uhrwerk unter Garantie, aber nicht das Glas oder das Band. Sehr informativ... und ärgerlich.

Anmeldung in den Startlöchern

Heute war ich im Prüfungsamt und habe die Unterlagen für die Anmeldung der DA abgeholt. Sobald mein Erstgutachter unterschrieben hat habe ich noch 6 Monate Zeit. Lustig, wenn man bedenkt, dass ich erst in 4-5 Wochen anfangen kann. *bibber* Na gut, aber so war es ja ausgemacht, besser sich so unter Druck setzen als mit halberherzigem Gerede. Verwaltungstechnisch ist mal wieder das Chaos mein Freund, aber dazu nichts hier, sonst verklagt mich noch die Uni ;-) Jedenfalls muss ich mir jetzt mal auf die schnelle einen tollen Titel einfallen lassen und den am besten auch noch auf Englisch übersetzen, urgs. Weiterhin hab ich einen Zettel bekommen den ich mit der DA abgeben muss, wenn sie fertig ist (wenn ich den Zettel bis dahin nicht verliere), mit dem ich mich einverstanden erkläre meine DA veröffentlichen zu lassen. Mehr für mich, als für euch, notiere ich hier mal die Info, dass eine DA nicht gelocht sein darf, sondern nur gebunden (gut, hätte ich wohl intuitiv auch so gemacht)... hachja, wie spannend. Und morgen kaufe ich ein Fahrrad (gebraucht).. es sieht so aus als wäre alles gut :-) Abgesehen vielleicht von dem Kommentar des Prüfungsamts zu meiner Notenübersicht "Oh, sowas habe ich bisher auch noch nicht gesehen, aber wenn Sie die Klausur geschrieben haben, dann wird wohl alles passen, denke ich."
-> Beruhigend wie immer...