vor 7 Jahren
Freitag, 28. Januar 2011
Montag, 24. Januar 2011
Verständnis
Hallo ihr Lieben,
weiter geht es mit den Solange-Weisheiten. Vielleicht nicht die hellsten Momente eures Lebens, aber doch elementar wichtig für meines.
Was habe ich nun wieder angestellt mögt ihr euch fragen. Nun ja, gerade eben habe ich die Wäsche von der Wäscheleine abgehangen und im Schlafzimmer an ihren korrekten Platz verfrachtet, zusammengelegt natürlich (nein, ich bügel immer noch nicht! auch ein viertel Jahrhundert wird mich nicht von diesem Wasserdampf speienden Ungeheuer überzeugen!). Ihr findet den Satz gähnend langweilig, weil Alltag? Nun ja, dann gratuliere ich euch zu erwachsenem Verhalten, denn ich bin der Typ Mensch, der die Wäscheleine erst dann freiräumt, wenn sie von neuer nasser Wäsche benötigt wird und dann werfe ich alle Sachen in den Wäschekorb und stelle den in mein Zimmer.
Das Problem hierbei ist vor allem das, dass mein lieber Freund und ich unsere Klamotten auf diesen Wäschekorb voller gewaschener Wäsche werfen und uns aus diesem auch Sachen zum Anziehen raussuchen, so dass am Ende keiner mehr weiß was jetzt sauber ist und was nicht. Außerdem musste ich dieses Wochenende feststellen, dass alle sauberen Wäschestücke so muffig riechen, dass man sie erneut waschen muss. Statt daraus sofort zu lernen ist uns das circa 5 Mal passiert.
Wo steckt die Weisheit? Nun ja, bislang praktizierte ich eine "Verdammt, musst du deine Wäsche da draufwerfen?!"-Politik, die nicht sonderlich zufriedenstellend war. Beschuldigungen an den Freund, der irgendwie bei mir wohnt, aber eigentlich eine eigene Wohnung zur Verfügung hat, sind einfach. Ja, irgendwie machen sie auch Spaß, denn man reagiert sich dabei auch gleich vom Alltagsfrust ab. Heute kam mir dann aber die finale Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen kann und ich nun endlich eingestehen muss, dass ich Schuld trage. Ja, es ist schwer sowas einzugestehen, aber hiermit tue ich es offiziell: Ich mache tausende Dinge lieber als meine Wäsche zusammenzulegen und in den Schrank an ihren Platz zu legen und beschimpfe als Konsequenz dessen meinen Freund!
Hiermit versinke ich in meiner Schuld, der daraus resultierenden Scham und gelobe Besserung. Jaha, ich werde es versuchen!
Ihr findet diese Geschichte langweilig, viel zu alltäglich und wenig belehrend? Falls ihr die perfekten Partner seid, dann gratuliere ich euch und werde weiterhin in meiner Scham versunken zu euch hochwinken. Falls ihr aber auch gerne mal eurem Partner unfairer Weise Dinge vorwerft, die eigentlich in eurem Schuldfeld aufzufinden sind, dann ein herzliches: "Willkommen im Club!" und "Ich glaube an uns! Wir können das besser!"
Auf dem Weg zu einem besseren Menschen und Partner (ok, jetzt übertreibe ich vll ein wenig),
eure Solange
weiter geht es mit den Solange-Weisheiten. Vielleicht nicht die hellsten Momente eures Lebens, aber doch elementar wichtig für meines.
Was habe ich nun wieder angestellt mögt ihr euch fragen. Nun ja, gerade eben habe ich die Wäsche von der Wäscheleine abgehangen und im Schlafzimmer an ihren korrekten Platz verfrachtet, zusammengelegt natürlich (nein, ich bügel immer noch nicht! auch ein viertel Jahrhundert wird mich nicht von diesem Wasserdampf speienden Ungeheuer überzeugen!). Ihr findet den Satz gähnend langweilig, weil Alltag? Nun ja, dann gratuliere ich euch zu erwachsenem Verhalten, denn ich bin der Typ Mensch, der die Wäscheleine erst dann freiräumt, wenn sie von neuer nasser Wäsche benötigt wird und dann werfe ich alle Sachen in den Wäschekorb und stelle den in mein Zimmer.
Das Problem hierbei ist vor allem das, dass mein lieber Freund und ich unsere Klamotten auf diesen Wäschekorb voller gewaschener Wäsche werfen und uns aus diesem auch Sachen zum Anziehen raussuchen, so dass am Ende keiner mehr weiß was jetzt sauber ist und was nicht. Außerdem musste ich dieses Wochenende feststellen, dass alle sauberen Wäschestücke so muffig riechen, dass man sie erneut waschen muss. Statt daraus sofort zu lernen ist uns das circa 5 Mal passiert.
Wo steckt die Weisheit? Nun ja, bislang praktizierte ich eine "Verdammt, musst du deine Wäsche da draufwerfen?!"-Politik, die nicht sonderlich zufriedenstellend war. Beschuldigungen an den Freund, der irgendwie bei mir wohnt, aber eigentlich eine eigene Wohnung zur Verfügung hat, sind einfach. Ja, irgendwie machen sie auch Spaß, denn man reagiert sich dabei auch gleich vom Alltagsfrust ab. Heute kam mir dann aber die finale Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen kann und ich nun endlich eingestehen muss, dass ich Schuld trage. Ja, es ist schwer sowas einzugestehen, aber hiermit tue ich es offiziell: Ich mache tausende Dinge lieber als meine Wäsche zusammenzulegen und in den Schrank an ihren Platz zu legen und beschimpfe als Konsequenz dessen meinen Freund!
Hiermit versinke ich in meiner Schuld, der daraus resultierenden Scham und gelobe Besserung. Jaha, ich werde es versuchen!
Ihr findet diese Geschichte langweilig, viel zu alltäglich und wenig belehrend? Falls ihr die perfekten Partner seid, dann gratuliere ich euch und werde weiterhin in meiner Scham versunken zu euch hochwinken. Falls ihr aber auch gerne mal eurem Partner unfairer Weise Dinge vorwerft, die eigentlich in eurem Schuldfeld aufzufinden sind, dann ein herzliches: "Willkommen im Club!" und "Ich glaube an uns! Wir können das besser!"
Auf dem Weg zu einem besseren Menschen und Partner (ok, jetzt übertreibe ich vll ein wenig),
eure Solange
Sonntag, 9. Januar 2011
Montag, 3. Januar 2011
2011: Weisheiten
Die Irritationen des Lebens können nur durch Humor realitätsgetreu dargestellt werden.
So meine Erkenntnis der ersten Tage 2011s. Wie war das Fest? Nun ja, wir haben mit zwei Freunden gefeiert, die überhaupt nicht zueinander passen konnten und sich absolut amüsiert haben miteinander (im unverfänglichen Sinne). Es ging nur ein Glas und eine Schale zu Bruch, mein Schulterbereich weist Spuren eines gewaltähnlichen Umgangs meines BHs mit mir auf und mein Freund erstaunt mich immer wieder.
Zu ersterem, dem zu Bruch gehen mehrerer Geschirrteile muss ich wohl nichts sagen, bis auf vielleicht, dass ich weder noch zerstört habe. So ist nun mal Silvester. Zu zweiterem möchte ich nun die weibliche Leserschaft fragen ob nur ich so empfindliche Haut habe, dass bei Minusgraden diese überempfindlich die durch stundenlange Bewegung erzeugte Reibung des Büstenhalters mit aufgeriebener Haut im Schulterbereich (also an der Naht) beantwortet?!
Letzteren Punkt möchte ich etwas ausführlicher Kommentieren: Mein Freund, der Wunderling! Kontaktfreudigkeit hat ihre Licht- und Schattenseiten, das ist mir schon klar, allerdings hat sie auch ihre Überraschungsmomente. So ist man kurz vor Weihnachten in einem Restaurant und regt sich die ganze Zeit über die schlechte Bedienung auf, da kommt die Rechnung, der Freund führt seinen gewohnten "Ich will alles und jeden kennenlernen, da man so interessante Geschichten und Menschen trifft"-Kleindialog und dieblöde Pute Kellnerin bekommt 20 Euro Trinkgeld, weil doch Weihnachten ist. Ahja... grrrr.
Dann ist Silvester und kaum sind meine Freundin und ich auf der Toilette zum Quatschen und Verwendungszweckvertrautem verschwunden, quatscht mein Freund die nächsten Menschen voll und lässt sich gerade, als wir wieder kommen, in die fantastische Welt des Glücksspiels an Automaten einführen, während er einem vollkommen Unbekannten einen Fernet ausgibt und mit diesem auf 2011 trinkt... leider tat er dies auch mit uns... undankbares Getränk und irritierte Solange: "Äh.. können wir dann jetzt weiter?!"
Noch in der gleichen Nacht quatscht er dann auf der Treppe eines Clubs unserer Stadt ein Mädel voll und lässt sich von ihr beleidigen, weil sie sich angeflirtet fühlt, während ich zwei Meter weiter stehe, es besser weiß und mich frage warum er sich nicht einmal fest zwicken kann, wenn er den Redeimpuls verspürt, statt in einer eh eher frauenfeindlichen Atmosphäre (ihr seid doch sicher betrunken und ich bin der tollste Hecht der Welt und werde deswegen bei euch landen) den falschen Eindruck zu hinterlassen.
Nun ja, irgendwann hat die Jahreswende auch ihr Ende gefunden und man verfolgt wieder den Alltag, geht in einem Drogeriemarkt etwas kaufen und entdeckt dann überraschender Weise das Ende der eigenen Geduld. Es lag einfach da, ich wusste nicht wieso, ausgeschlafen war ich doch, aber es glänzte so schön und war sehr reizvoll. Da ich mich aber manchmal auch benehmen kann endet die Geschichte eher sanft: Der Mann sammelt alle Utensilien, die soeben gekauft wurden ein und übersieht dabei eine Wimperntusche. Die Verkäuferin, nicht älter als ich, spricht ihn daraufhin an und er, dankbar und in der vertrauten Lage seine Kommunikation starten zu dürfen greift an: "Oh vielen lieben Dank, den habe ich schon eeeeewig gesucht, das ist aber lieb." und möchte gerade den nächsten Satz beginnen, da kommt das böse Weibchen (ICH) und fragt säuselnd: "Die haben wir doch gut für dich ausgesucht, oder?" und zerrt ihn aus dem Laden...
Für alle denen es so geht wie mir, denen die über meine Geschichte schmunzeln können, aber auch allen anderen, die es besser/schlechter erwischt haben: Frohes Neues!
Und nur noch eine Schlußbemerkung: Eigentlich bin ich ja froh so einen Freund zu haben, denn seine offene kommunikative Art begeistert mich facettenreich, aber wie es eben so ist mit diesem Wort "Eigentlich", manchmal gibt es Ausnahmen und manchmal will man ohne Zwischenfälle doch einfach nur eine Wimperntusche kaufen...
So meine Erkenntnis der ersten Tage 2011s. Wie war das Fest? Nun ja, wir haben mit zwei Freunden gefeiert, die überhaupt nicht zueinander passen konnten und sich absolut amüsiert haben miteinander (im unverfänglichen Sinne). Es ging nur ein Glas und eine Schale zu Bruch, mein Schulterbereich weist Spuren eines gewaltähnlichen Umgangs meines BHs mit mir auf und mein Freund erstaunt mich immer wieder.
Zu ersterem, dem zu Bruch gehen mehrerer Geschirrteile muss ich wohl nichts sagen, bis auf vielleicht, dass ich weder noch zerstört habe. So ist nun mal Silvester. Zu zweiterem möchte ich nun die weibliche Leserschaft fragen ob nur ich so empfindliche Haut habe, dass bei Minusgraden diese überempfindlich die durch stundenlange Bewegung erzeugte Reibung des Büstenhalters mit aufgeriebener Haut im Schulterbereich (also an der Naht) beantwortet?!
Letzteren Punkt möchte ich etwas ausführlicher Kommentieren: Mein Freund, der Wunderling! Kontaktfreudigkeit hat ihre Licht- und Schattenseiten, das ist mir schon klar, allerdings hat sie auch ihre Überraschungsmomente. So ist man kurz vor Weihnachten in einem Restaurant und regt sich die ganze Zeit über die schlechte Bedienung auf, da kommt die Rechnung, der Freund führt seinen gewohnten "Ich will alles und jeden kennenlernen, da man so interessante Geschichten und Menschen trifft"-Kleindialog und die
Dann ist Silvester und kaum sind meine Freundin und ich auf der Toilette zum Quatschen und Verwendungszweckvertrautem verschwunden, quatscht mein Freund die nächsten Menschen voll und lässt sich gerade, als wir wieder kommen, in die fantastische Welt des Glücksspiels an Automaten einführen, während er einem vollkommen Unbekannten einen Fernet ausgibt und mit diesem auf 2011 trinkt... leider tat er dies auch mit uns... undankbares Getränk und irritierte Solange: "Äh.. können wir dann jetzt weiter?!"
Noch in der gleichen Nacht quatscht er dann auf der Treppe eines Clubs unserer Stadt ein Mädel voll und lässt sich von ihr beleidigen, weil sie sich angeflirtet fühlt, während ich zwei Meter weiter stehe, es besser weiß und mich frage warum er sich nicht einmal fest zwicken kann, wenn er den Redeimpuls verspürt, statt in einer eh eher frauenfeindlichen Atmosphäre (ihr seid doch sicher betrunken und ich bin der tollste Hecht der Welt und werde deswegen bei euch landen) den falschen Eindruck zu hinterlassen.
Nun ja, irgendwann hat die Jahreswende auch ihr Ende gefunden und man verfolgt wieder den Alltag, geht in einem Drogeriemarkt etwas kaufen und entdeckt dann überraschender Weise das Ende der eigenen Geduld. Es lag einfach da, ich wusste nicht wieso, ausgeschlafen war ich doch, aber es glänzte so schön und war sehr reizvoll. Da ich mich aber manchmal auch benehmen kann endet die Geschichte eher sanft: Der Mann sammelt alle Utensilien, die soeben gekauft wurden ein und übersieht dabei eine Wimperntusche. Die Verkäuferin, nicht älter als ich, spricht ihn daraufhin an und er, dankbar und in der vertrauten Lage seine Kommunikation starten zu dürfen greift an: "Oh vielen lieben Dank, den habe ich schon eeeeewig gesucht, das ist aber lieb." und möchte gerade den nächsten Satz beginnen, da kommt das böse Weibchen (ICH) und fragt säuselnd: "Die haben wir doch gut für dich ausgesucht, oder?" und zerrt ihn aus dem Laden...
Für alle denen es so geht wie mir, denen die über meine Geschichte schmunzeln können, aber auch allen anderen, die es besser/schlechter erwischt haben: Frohes Neues!
Und nur noch eine Schlußbemerkung: Eigentlich bin ich ja froh so einen Freund zu haben, denn seine offene kommunikative Art begeistert mich facettenreich, aber wie es eben so ist mit diesem Wort "Eigentlich", manchmal gibt es Ausnahmen und manchmal will man ohne Zwischenfälle doch einfach nur eine Wimperntusche kaufen...
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