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Sonntag, 27. November 2011

Fotografieren und Möbel

Hallo ihr Lieben!

Ich bin gerade überglücklich, weil ich aufgrund der Frage von einem Freund, ob ich denn noch nie Fotos von mir aufgehangen habe, jetzt endlich mein "erstes Mal" erlebt habe: An der Wand im Wohnzimmer hängt ein Bild, von mir fotografiert, gerahmt, wundervoll! Ich bin stolz wie Oskar!!! Mir gefällt das Bild überaus gut und das ist bei mir fotokritischen Person wirklich selten. Natürlich ist es nicht perfekt. Die Sättigung kam leider beim Druck nicht so raus wie ich sie auf dem Computer nachbearbeitet habe, aber dennoch ist das Bild mein Stolz.

Zudem passt es gut in mein Wohnzimmer, welches ich neu eingerichtet habe. Sobald ich meine alten Möbel losgeworden bin (morgen endet Ebay, danach richte ich wohl noch für die weniger neuen Möbel eine verschenk-Aktion auf der Studenten-Seite ein), poste ich hier mal ein Bild. Das neue Wohnzimmer ist ganz nach meinem Geschmack eingerichtet im Kolonialstil und passt viel besser zu mir als die Möbelsammlung, die vorher drin stand. Endlich kann ich - nach 2 Jahren im Berufsleben - sagen, dass fast alles in meiner Wohnung mittlerweile von mir bezahlt worden ist und meinem Stil entspricht (nun ja, dem bezahlbaren Stil, denn wenn ich unendlich viel Geld hätte sähe es hier wohl doch nochmal anders aus, aber mit dem Kompromiss aus Geschmack und finanziellen Möglichkeiten bin ich sehr zufrieden).

Euphorische Grüße!

Montag, 3. August 2009

Und es kommt doch anders...

Ein sehr "interessantes" Wochenende liegt hinter mir. Ich glaube ich hab innerhalb von 3 Tagen meinen halben Freundeskreis getroffen (was a, für einen kleinen Freundeskreis oder b, für ein sehr vollgedrängtes Wochenende spricht) und ein paar sehr seltsame, etwas verrückte Sachen erlebt. Eine Theorie von Freitag, die sich aber doch irgendwie auch durch Samstag und Sonntag zog, muss ich hier nochmal aufgreifen: Wieso sind wir eigentlich alle so verkorkst, wenn es ums Glücklichsein geht?
-> Weil wir so erzogen wurden!

Nein, es sind nicht mal die Eltern Schuld, aber Disney dafür ganz sicher. Habt ihr nicht auch immer noch das Gefühl "Wenn ich Punkt x erreicht habe, dann wird alles besser und ich werde glücklich sein!"? Ob es darum geht Diplomarbeit zu schreiben, die letzte Prüfung abzulegen, zu Heiraten, das Jahr rumzubekommen, von zu Hause ausgezogen zu sein, das Mittagessen endlich mal ohne Brandwunden zu kochen... als würde alles einfacher werden, bloß weil wir eine Hürde überwunden haben.. dumm bloß, dass wir alle dann auch immer gleich die nächste Hürde im Blick haben...

Aber wisst ihr was dann widerrum schön ist? Wenn man so verkorkst bezüglich dem Glücklichsein ist (und das sind wir alle!), dann findet das Glück den Weg zu uns und irgendwann fangen wir an lauthals zu Lachen, Herumzutollen mit lauter Blödsinn im Kopf, auf der Straße im Regen zu Tanzen oder wir schauen im Bett liegend einfach mal zur Seite und Grinsen ganz breit.

Einen schönen Wochenstart euch!