Dienstag, 6. Dezember 2011

Wohn- (und Schlaf)zimmer



Und weil man bei mir kein Foto ohne Katzen drauf findet, dachte ich mir, ich liefere euch mein Geburtstagsgeschenk von Lenchen mal hinterher, auch wenn mein Geburtstag doch etwas her ist: Katzen auch im Schlafzimmer!

Sonntag, 27. November 2011

Fotografieren und Möbel

Hallo ihr Lieben!

Ich bin gerade überglücklich, weil ich aufgrund der Frage von einem Freund, ob ich denn noch nie Fotos von mir aufgehangen habe, jetzt endlich mein "erstes Mal" erlebt habe: An der Wand im Wohnzimmer hängt ein Bild, von mir fotografiert, gerahmt, wundervoll! Ich bin stolz wie Oskar!!! Mir gefällt das Bild überaus gut und das ist bei mir fotokritischen Person wirklich selten. Natürlich ist es nicht perfekt. Die Sättigung kam leider beim Druck nicht so raus wie ich sie auf dem Computer nachbearbeitet habe, aber dennoch ist das Bild mein Stolz.

Zudem passt es gut in mein Wohnzimmer, welches ich neu eingerichtet habe. Sobald ich meine alten Möbel losgeworden bin (morgen endet Ebay, danach richte ich wohl noch für die weniger neuen Möbel eine verschenk-Aktion auf der Studenten-Seite ein), poste ich hier mal ein Bild. Das neue Wohnzimmer ist ganz nach meinem Geschmack eingerichtet im Kolonialstil und passt viel besser zu mir als die Möbelsammlung, die vorher drin stand. Endlich kann ich - nach 2 Jahren im Berufsleben - sagen, dass fast alles in meiner Wohnung mittlerweile von mir bezahlt worden ist und meinem Stil entspricht (nun ja, dem bezahlbaren Stil, denn wenn ich unendlich viel Geld hätte sähe es hier wohl doch nochmal anders aus, aber mit dem Kompromiss aus Geschmack und finanziellen Möglichkeiten bin ich sehr zufrieden).

Euphorische Grüße!

Samstag, 20. August 2011

D A N K E, Petrus

Wir planen heute den morgigen Tag am See, mit Grillen -> Sonne, Wasser, (gegrilltes!) Essen, (Bier), Freunde, gute Laune.. hab ich schon SONNE erwähnt?!?

Edit: Hm.. das war wohl nichts.. Bamberg ist nass.. naja, wenigstens wird ein Kellerausflug mit dem Rad noch was, wenn es ein wenig durchgetrocknet ist.. seufz.. soviel dazu...

Freitag, 12. August 2011

Groß, größer, Mira




GIMP = Bildbearbeitungsprogramm (und ich übe noch sehr laienhaft damit und bin doch schon etwas unzufrieden)

Und wer nicht sieht was verändert wurde: oben fehlt der komplette Balken vom Fenster und der komplett Himmel fehlt eigentlich auch + Kontrast, Sättigung + Farbtöne angepasst

Der Katze ins Maul gelegt



... oder Spielversuche mit GIMP

Fränkische vs. französische Schweiz

Hallo ihr Lieben,

lange genug habe ich mich mittlerweile nicht mehr gemeldet. Mich bei Freunden und Familie melden stand bis gerade eben nebst zu vielen weiteren ToDos auf einer großen Gedankenliste und ist leider nur einer der wenigen Punkte, die von diesem Berg abgetragen werden können. Aber ein Anfang ist ein Anfang!

Was ist in den letzten Wochen passiert?
Die französische Schweiz hat mich gerufen, sehr laut und das sogar zwei Mal. Also habe ich "mal eben" zwei Vorträge auf einer Konferenz gehalten und leider viel zu wenig vom Konferenzort gesehen. Viel gekostet hat der Spaß auch, aber irgendwann sollte mein Arbeitgeber das auch wieder ausgleichen, der Antrag liegt ja schon vor. Mich kann man dank diesen Aufenthalts übrigens mittlerweile ein mal mehr googeln ;)

Kaum zurück war ich schon gleich ein Jahr älter (gefühlt nicht nur eines) und habe einige Freunde und Familienmitglieder an meiner Seite genießen dürfen. Zwei Mal in Folge habe ich überraschend gut mit jemandem über mein Leben sinniert... und nein, das spricht nicht für den Alkoholkonsum, eher für die seltsamen Wendungen des Lebens.

Da keine Wendung des Lebens ohne Folgen ist, befinde ich mich seitdem in der Umbruchphase. In der Politikwissenschaft spricht man gerne von externen Schocks, in der Statistik könnte man eventuell einen Strukturbruch hervorartikulieren. Was auch immer die korrekte Bezeichnung in diesen Fachsprachen wäre, es musste sich etwas ändern. Da es noch am Ändern ist, bleibt hier die Info fehlend, aber an alle die sich Sorgen machen: Nein, ich bin weder blond gefärbt, noch habe ich meine Doktorarbeit hingeschmissen (ich könnte nicht mal wenn noch so ein verlockendes Angebot käme.. so sehr wie aktuell habe ich selten an ihr gehangen).

Was bleibt zu sagen? Ich werde diesen doch etwas irritierend verschlüsselten Post gleich durch ein paar tolle Spiegelreflex-Fotos auflösen und euch hiermit noch einmal mitteilen, dass ich euch nicht vergessen habe und euch lieb drücke.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Klettern am Fels

Ich kanns auch an der Wand :)

Fränkische Schweiz - Streitberger Wand

Samstag, 28. Mai 2011

Kletterhalle Forchheim

Habt ihr Höhenangst? Ich schon, jedenfalls so sehr, dass meine Beine ins Schlottern geraten und mein Magen eine Etage tiefer rutscht. Trotz dieser Höhenangst war ich schon öfter im Kletterwald/ Hochseilgarten und habe dort einigen Spaß gehabt. Gestern war eine andere Art von Höhe dran: die Kletterwand. Mit oder ohne Überhang ging es die Wände hoch.

Ich war zum aller ersten Mal dabei und zuerst einmal überrascht wie teuer klettern ist. 10,50 Euro Eintritt, dann nochmal 2,50 Euro für den Gurt und 3 Euro für Leihschuhe. Natürlich Samstag/Sonntag nochmal teurer. Mir unverständlich, aber ok, für den Hochseilgarten habe ich auch 19 Euro hingelegt damals, also was solls.
Den Rest hatten meine Freunde dabei und so haben wir uns mal rangewagt.

Zuerst durfte ich eine 4+ klettern (4- < 4 < 4+ < 5- usw.), was für einen Einsteiger (Erwachsen, Kinder eher eine 3) schon ganz ok ist. Zu meiner eigenen Überraschung und vor allem der meiner Freundin, die mich gesichert hat, bin ich die Wand hoch"gerannt" wie der Blitz. Naja, während ich an der Wand hing und überlegt hab, kam mir wie hoch ich eigentlich in der Luft bin und dann musste ich das Denken durch Weiterklettern unterbinden!

Ganz übermütig habe ich mich danach an eine 6 gewagt, die mir eigentlich keiner zugetraut hätte. Die bin ich genauso hochgerannt, allerdings habe ich den letzten Meter nicht geschafft, weil der über Eck ging, ich die Steine nicht entdeckt habe, die ich gebraucht hätte und mein Kopf dann auch irgendwann losging. Aber alle haben ordentlich gelobt und ich mich gefreut wie ein kleines Kind.

Danach locker eine 5 hoch, auch über Eck, die Möglichkeiten zum Fuß abstellen wesentlich offensichtlicher und die Griffe auch wesentlich "griffiger" (Ab Stufe 6 werden die weniger angenehm).

Jetzt kann man sich überlegen, dass drei Touren schon unglaublich viel Überwindung und Muskelkraft benötigen. Das habe ich leider nicht getan. Die letzten 2 Touren (6- und 5) habe ich dann leider beide abbrechen müssen, weil mein Körper komplett blockiert hat. Ich hatte keinen Halt an den Händen, meine Füße hatten keinen Gripp und mein ganzer Körper hat wegen Überanstrengung und dadurch erzeugte Angst gezittert ohne Ende. Der Überhang der vorletzten Strecke, über den man sich ziehen musste, war dann mein erstes Ende. An der letzten Strecke bin ich dann auch abgerutscht und habe mir den Ellbogen aufgeschürft. Meine Sicherungsfreundin hing dann aufgrund des sehr überraschenden "Fallens" von mir ca. 10cm in der Luft (normalerweise muss sie sich voll in den Boden stemmen, weil sie leichter als ich ist), aber sie hat mich dann sanft runtergeholt, als sie selbst wieder am Boden war.

Meine Arme waren schlußendlich so dermaßen überanstrengt, dass ich die Autotür fast nicht aufbekommen habe und das Lenken wirklich anstrengend wurde. Ich denke daran könnt ihr euch am Besten vorstellen wie fordernd Klettern eigentlich ist.

Alles in allem ist es - trotz frustrierendem Ende - ein Genuss gewesen. Wenn es das nächste Mal an den Felsen gehen sollte, dann habe ich trotzdem sehr viel Respekt, selbst wenn ich eine leichte Route zugewiesen bekomme, weil die Griffe in diversen Farben einem Sicherheit geben (so lange man sie sieht). Es gab keine einzige Route, bei der ich keine Angst hatte, meine Beine haben immer gezittert, aber das Überwinden seiner Angst ist ein tolles Gefühl.

Und was besonders schön war, war dann auch noch die Jungs zu sehen, die seit 2 Jahren klettern. Die haben sich dann an eine 8 gewagt, die zwar auch nicht geschafft, hingen aber beeindruckend waagrecht in der Luft an einem Überhang. Toll anzusehen!

Nur für die, die es nicht wissen: Ab Stufe 8 fangen die Profi-Routen an. Innerhalb einer Schwierigkeitsstufe gibt es zudem verschiedene Unterstufen, so gilt es zum Beispiel irgendwann die Rotpunkt-Begehung zu schaffen, das heißt sich nie ins Seil zu setzen und dieses auch nie zu belasten, das heißt man klettert eine Route so, als wäre man nicht gesichert.

Ich bin gespannt ob und wenn ja wie lange ich das Klettern noch für mich als Sport begeisternswert empfinde. Momentan ist es, ganz ehrlich, mehr Überraschung und Anfangsbegeisterung, als Leidenschaft. Aber man muss ja nicht alles sporteln und ich hab noch einige Male Zeit festzustellen, ob das der richtige Sport für mich ist.

Montag, 23. Mai 2011

Dunkelfrühstück

In Nürnberg wird das Dunkelfrühstück angeboten, ein Frühstück ganz im Dunkeln, wie der Name schon sagt. Unter "dunkel" stellt man sich allerdings etwas anderes vor im ersten Moment, als einem dort begegnet. Kein einziger Lichtschein dringt durch die Wände des Cafés und die Kaffeetasse vor einem ist wirklich nicht zu erahnen. Die blinde Bedienung versorgt einen in aller Ruhe mit Speis und Trank. Viel Auswahl gibt es nicht: Wurst/Käse, Honig und Himbeermarmelade, Kaffee schwarz oder mit Kaffeesahne, Tee und Orangensaft. Allerdings reicht das für das erste Mal als "Blinde" auch schon. Die Kaffeesahne landete bei mir tendenziell eher auf der Serviette, als im Kaffee und von der Butter war ich so begeistert (Knistern, Ziehen, AUF!!!), dass ich ganz vergessen hatte zwischendurch, dass ich keine Butter auf dem Brot mag. Während ich die "Draufhau"-Methode entwickelte, die konkret heißt: Nehm die Marmelade/den Honig, taste dich über deine Brötchenhälfte, mach die Marmelade/den Honig auf, umdrehen, rausdrücken! - war meine Freundin geschickter und probierte es mit der klassischen Streich-Methode, was hin und wieder bei ihr für einen "Hab ich noch was auf dem Messer?!"-Verzweifler sorgte.

Im Vergleich zu den TV-Dokus, in denen Gängemenüs in solchen Lokalitäten präsentiert werden, ist das Dunkelfrühstück eher ernüchternd, aber ich denke als Einstieg perfekt geeignet um sich selbst die Frage zu beantworten: "Traue ich mich ein Vier-Gänge-Menü in kompletter Dunkelheit überhaupt?"

Das Erlebnisfeld ist im Eintrittspreis inklusive und ist für Familien mit Kindern tendenziell eher geeignet als für Erwachsene, wobei auch wir unseren Spaß hatten :)

Dienstag, 5. April 2011

Wir werden dann mal seriös

Wenn mein Papa von einer Geschäftsreise nach Hause kam, dann war das für mich etwas sehr erfreuliches, da er mir meistens etwas mitgebracht hat, von diesen Reisen. Aus Schweden meistens Elchsocken oder ein Plüschelch, aus Italien mal kleine Parfumflakons oder innerhalb von Deutschland auch mal ein Poster von "Susi und Strolch" um das er gebeten hat, als er es in einem Lokal gesehen hatte. Zwischendurch gab es auch mal nichts, aber das machte die Mitbringsel umso besonderer.

Was eine Geschäftsreise bedeutet war mir nicht wirklich klar, auch wenn wir manchmal mitdurften. Wieso zu einem Geschäftspartner oder einem Kurs reisen? Es gab schon damals Telefone und sogar Internet!

Heute darf ich - nicht zum ersten Mal - auch eine Geschäftsreise antreten, sogar auf Einladung. Ich fühle mich geehrt, gehe meinen Vortrag auf der Zugreise sicher noch einige Male durch, bin aber prinzipiell meiner Sache sicher und freue mich auf den Vorabend bei meiner Freundin Steffi. Morgen ist dann wieder Abreise, auch ganz geschäftsfrauisch.

Meine Kleidung für den Vortrag liegt schon (das Wort ist etwas ungünstig gewählt, da ich vorhin erst gepackt habe... allerdings wusste ich schon vor 2 Monaten was ich tragen würde) im Koffer, Catsitting ist organisiert, bald geht es los. Als Kind hätte ich mir wohl nie erträumen lassen, dass ich jemals so eine Reise antreten werde (ehrlich gesagt hätte ich das auch noch als Studienanfänger bezweifelt) und daher möche ich diese auch hiermit festhalten, sie emotional für mich ausfüllen und genießen.. bevor - ja, so ist wohl die Realität - diese Art von Reisen für mich etwas Normales oder gar Aufwendiges wird.

Ich zelebriere also diesen Tag, feiere mich ein wenig selbst (auf der Rückreise noch ein wenig mehr, da der Vortrag dann hinter mir liegt) und bringe - aus Mangel von Nachwuchs - vielleicht mir selbst ein paar Elchsocken mit ;-)

Samstag, 12. März 2011

Kaffee

Ich befürchte zu diesem Thema habe ich mich schon einmal ausgelassen, in diesem Zusammenhang wohl auch das wundervolle Video von Sebastian23 gezeigt, dass für mich immer noch eines der besten Darbietungen zu diesem Thema ist, aber heute muss ich mal wieder aus eigener Erfahrung sprechen... ja, schon wieder!

Gestern Abend war Folgendes geplant: 19 Uhr Odeon-Kino (Alternativkinos starten früh, in diesem Fall hat mich Biutiful unterhalten), danach war der Plan etwas Essen zu gehen (2 Bier sind auch ein... ) und dann Dubstep mit live Trompete + Drummer im Sound n Arts. Nachdem ich schon ahnte, dass ich nach einem langen Arbeitstag Energie brauchen könnte um das durchzuhalten und zu genießen, habe ich mir um 18.30 Uhr einen doppelten Milchkaffee gemacht.

Wer mich kennt, der weiß: Nach 16 Uhr kein Koffein - und wenn doch, dann maximal eine Tasse.

Die Konsequenz dessen war, dass jeder verliebte Teenager beim ersten Date im Vergleich zu mir mehr Selbstkontrolle bezüglich der Anzahl und der Geschwindigkeit an Worten gehabt hätte und die Zeit vom Treffen (18.45) bis zum Beginn des Films (19.15) für meine Begleitung eine ganz deutliche Gefahr für dessen Gesundheit darstellte. Worüber wir geredet haben? Worüber habe ich nicht geredet? Eine Woche, ein Monat, ein Jahr, alles in 30 Minuten. Dazwischen überdrehtes Gekichere und nervöses auf dem Stuhl herumrutschen.

Dass danach ein Ausklingen mit Bier (ich zog im SnA mit anderen Menschen weiter) schon vorab ausgemacht war, war dann meine Rettung. Bis dahin war ich wieder Dame meiner Sinne und hatte mein leidendes Wesen auch wieder entleidet (anders ausgedrückt: Ich musste dank Kaffee den ganzen Film über auf Toilette und dieser Film ging 2,5 Stunden!).

Koffeein bleibt meines Wissens maximal 8 Stunden im Körper, so ergab es sich, dass ich dann nach diesem doch sehr rettenden Abschluss (es bleibt einem ja meist auch nur das Dessert intensivst im Gedächtnis, so hoffe ich, dass auch meine fröhliche, aber weitaus kontrolliertere Art danach hängen blieb) schon fast erschöpft vom Tag im SnA landete. Und nach einer Stunde tanzen hatten die Jungs keine Lust mehr, wir gingen noch zum Reden weiter und um 4 Uhr Morgens kam ich dann nach fast 3 Stunden Schweigen ins Bett.

Kaffee: Der Ursprung der Extreme in meinem Leben ;)

Mittwoch, 9. März 2011

... das Touristenbild



... nur zum Beweis dafür, dass auch ich Touristentouren mitgemacht habe!

London

Juche, ich bin wieder da! Ganz ehrlich, ihr Lieben, worum geht es beim Hype um London gleich nochmal? Es ist weder die Stadt der Liebe, der phantastischen barcelonischen Kunst, noch des brittischen Charmes, wie so oft behauptet wird. Nebst der architektonischen Highlights, die jeder kennt, gibt es nicht allzu viele weitere und wenn ein Restaurant in der inneren Innenstadt um 23 Uhr schließt, dafür das Kino aber pro Person 16 Euro kostet, dann verwirrt einen das doch sehr...

ABER nicht alles an London ist schlecht, nur der Tourimüll, den man scheinbar gesehen haben muss.

Geht man dann mal auf Märkte, vor allem den im Camden, dann macht man auch eine Solange wieder glücklich. Denn Freaks, das Andere, Besondere, das ist was man sehen will.. Häuser voller Kunstwerke, gepiercte und tattoovierte Menschen, Raver, Punker, Hippies, Vespa-Sitze als Sitzhocker, allerweltliche Einflüße und Menschenmengen... wow!

Auch ein schöner Blickfang und für gutes Essen ein garantiert (so nehme ich es jedenfalls anhand meiner Stichprobe an) : Chinatown.

Die Katastrophe dagegen: SoHo. Was ist das denn?! Zuviel, aber ganz eindeutig zuviel davon in den Medien gehört!

London ist eine tolle Stadt, allerdings nicht toller als andere Großstädte. Sie ist besonders, aber nur dann, wenn man den Reiseführer ignoriert und sie wird mein Herz vermutlich nie vollkommen erwärmen, weil der brittische Akzent einfach grausam ist. Ich sage nur "London??? Ahh... you mean LANDAN" ... ahja, ok.

Allerdings, ich gestehe es ein. Vermutlich nicht nur zur Fashion Week, aber auch oder vor allem dann - das kann ich nicht beurteilen - eine gute Stadt zum Einkaufen:


Freitag, 28. Januar 2011

Montag, 24. Januar 2011

Verständnis

Hallo ihr Lieben,

weiter geht es mit den Solange-Weisheiten. Vielleicht nicht die hellsten Momente eures Lebens, aber doch elementar wichtig für meines.

Was habe ich nun wieder angestellt mögt ihr euch fragen. Nun ja, gerade eben habe ich die Wäsche von der Wäscheleine abgehangen und im Schlafzimmer an ihren korrekten Platz verfrachtet, zusammengelegt natürlich (nein, ich bügel immer noch nicht! auch ein viertel Jahrhundert wird mich nicht von diesem Wasserdampf speienden Ungeheuer überzeugen!). Ihr findet den Satz gähnend langweilig, weil Alltag? Nun ja, dann gratuliere ich euch zu erwachsenem Verhalten, denn ich bin der Typ Mensch, der die Wäscheleine erst dann freiräumt, wenn sie von neuer nasser Wäsche benötigt wird und dann werfe ich alle Sachen in den Wäschekorb und stelle den in mein Zimmer.

Das Problem hierbei ist vor allem das, dass mein lieber Freund und ich unsere Klamotten auf diesen Wäschekorb voller gewaschener Wäsche werfen und uns aus diesem auch Sachen zum Anziehen raussuchen, so dass am Ende keiner mehr weiß was jetzt sauber ist und was nicht. Außerdem musste ich dieses Wochenende feststellen, dass alle sauberen Wäschestücke so muffig riechen, dass man sie erneut waschen muss. Statt daraus sofort zu lernen ist uns das circa 5 Mal passiert.

Wo steckt die Weisheit? Nun ja, bislang praktizierte ich eine "Verdammt, musst du deine Wäsche da draufwerfen?!"-Politik, die nicht sonderlich zufriedenstellend war. Beschuldigungen an den Freund, der irgendwie bei mir wohnt, aber eigentlich eine eigene Wohnung zur Verfügung hat, sind einfach. Ja, irgendwie machen sie auch Spaß, denn man reagiert sich dabei auch gleich vom Alltagsfrust ab. Heute kam mir dann aber die finale Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen kann und ich nun endlich eingestehen muss, dass ich Schuld trage. Ja, es ist schwer sowas einzugestehen, aber hiermit tue ich es offiziell: Ich mache tausende Dinge lieber als meine Wäsche zusammenzulegen und in den Schrank an ihren Platz zu legen und beschimpfe als Konsequenz dessen meinen Freund!

Hiermit versinke ich in meiner Schuld, der daraus resultierenden Scham und gelobe Besserung. Jaha, ich werde es versuchen!

Ihr findet diese Geschichte langweilig, viel zu alltäglich und wenig belehrend? Falls ihr die perfekten Partner seid, dann gratuliere ich euch und werde weiterhin in meiner Scham versunken zu euch hochwinken. Falls ihr aber auch gerne mal eurem Partner unfairer Weise Dinge vorwerft, die eigentlich in eurem Schuldfeld aufzufinden sind, dann ein herzliches: "Willkommen im Club!" und "Ich glaube an uns! Wir können das besser!"

Auf dem Weg zu einem besseren Menschen und Partner (ok, jetzt übertreibe ich vll ein wenig),
eure Solange

Sonntag, 9. Januar 2011

Winter unicorns


Sie sind unter uns!

Einen guten Start euch in die kommende Arbeitswoche!

Montag, 3. Januar 2011

2011: Weisheiten

Die Irritationen des Lebens können nur durch Humor realitätsgetreu dargestellt werden.

So meine Erkenntnis der ersten Tage 2011s. Wie war das Fest? Nun ja, wir haben mit zwei Freunden gefeiert, die überhaupt nicht zueinander passen konnten und sich absolut amüsiert haben miteinander (im unverfänglichen Sinne). Es ging nur ein Glas und eine Schale zu Bruch, mein Schulterbereich weist Spuren eines gewaltähnlichen Umgangs meines BHs mit mir auf und mein Freund erstaunt mich immer wieder.

Zu ersterem, dem zu Bruch gehen mehrerer Geschirrteile muss ich wohl nichts sagen, bis auf vielleicht, dass ich weder noch zerstört habe. So ist nun mal Silvester. Zu zweiterem möchte ich nun die weibliche Leserschaft fragen ob nur ich so empfindliche Haut habe, dass bei Minusgraden diese überempfindlich die durch stundenlange Bewegung erzeugte Reibung des Büstenhalters mit aufgeriebener Haut im Schulterbereich (also an der Naht) beantwortet?!

Letzteren Punkt möchte ich etwas ausführlicher Kommentieren: Mein Freund, der Wunderling! Kontaktfreudigkeit hat ihre Licht- und Schattenseiten, das ist mir schon klar, allerdings hat sie auch ihre Überraschungsmomente. So ist man kurz vor Weihnachten in einem Restaurant und regt sich die ganze Zeit über die schlechte Bedienung auf, da kommt die Rechnung, der Freund führt seinen gewohnten "Ich will alles und jeden kennenlernen, da man so interessante Geschichten und Menschen trifft"-Kleindialog und die blöde Pute Kellnerin bekommt 20 Euro Trinkgeld, weil doch Weihnachten ist. Ahja... grrrr.

Dann ist Silvester und kaum sind meine Freundin und ich auf der Toilette zum Quatschen und Verwendungszweckvertrautem verschwunden, quatscht mein Freund die nächsten Menschen voll und lässt sich gerade, als wir wieder kommen, in die fantastische Welt des Glücksspiels an Automaten einführen, während er einem vollkommen Unbekannten einen Fernet ausgibt und mit diesem auf 2011 trinkt... leider tat er dies auch mit uns... undankbares Getränk und irritierte Solange: "Äh.. können wir dann jetzt weiter?!"

Noch in der gleichen Nacht quatscht er dann auf der Treppe eines Clubs unserer Stadt ein Mädel voll und lässt sich von ihr beleidigen, weil sie sich angeflirtet fühlt, während ich zwei Meter weiter stehe, es besser weiß und mich frage warum er sich nicht einmal fest zwicken kann, wenn er den Redeimpuls verspürt, statt in einer eh eher frauenfeindlichen Atmosphäre (ihr seid doch sicher betrunken und ich bin der tollste Hecht der Welt und werde deswegen bei euch landen) den falschen Eindruck zu hinterlassen.

Nun ja, irgendwann hat die Jahreswende auch ihr Ende gefunden und man verfolgt wieder den Alltag, geht in einem Drogeriemarkt etwas kaufen und entdeckt dann überraschender Weise das Ende der eigenen Geduld. Es lag einfach da, ich wusste nicht wieso, ausgeschlafen war ich doch, aber es glänzte so schön und war sehr reizvoll. Da ich mich aber manchmal auch benehmen kann endet die Geschichte eher sanft: Der Mann sammelt alle Utensilien, die soeben gekauft wurden ein und übersieht dabei eine Wimperntusche. Die Verkäuferin, nicht älter als ich, spricht ihn daraufhin an und er, dankbar und in der vertrauten Lage seine Kommunikation starten zu dürfen greift an: "Oh vielen lieben Dank, den habe ich schon eeeeewig gesucht, das ist aber lieb." und möchte gerade den nächsten Satz beginnen, da kommt das böse Weibchen (ICH) und fragt säuselnd: "Die haben wir doch gut für dich ausgesucht, oder?" und zerrt ihn aus dem Laden...


Für alle denen es so geht wie mir, denen die über meine Geschichte schmunzeln können, aber auch allen anderen, die es besser/schlechter erwischt haben: Frohes Neues!

Und nur noch eine Schlußbemerkung: Eigentlich bin ich ja froh so einen Freund zu haben, denn seine offene kommunikative Art begeistert mich facettenreich, aber wie es eben so ist mit diesem Wort "Eigentlich", manchmal gibt es Ausnahmen und manchmal will man ohne Zwischenfälle doch einfach nur eine Wimperntusche kaufen...